Ministrin Ilse Aigner im Gespräch mit BI-Vorsitzendem Hans Jochen Diesfeld. Foto: svj

Starnberger Tunnel in der Klemme

Starnberg - Wenn's 2010 kein Geld zu verteilen gibt, wird der Investitionsrahmenplan des Bundes für seine Fernstraßen wohl nicht fortgeschrieben. Das träfe nicht nur den Starnberger B2-Tunnel.

Bundeslandwirtschaftsministerin llse Aigner goss den Tunnel-Verfechtern am Freitag Wermut in den Wein: Es sei noch keinesfalls sicher, dass die Fortschreibung des Rahmenplans im kommenden Jahr vorgenommen werden könne. Dann blieben nicht nur geplante, sondern bereits schon baureife Straßenbauprojekte auf der Strecke - oder würden auf die lange Bank geschoben.

Keine ermutigende Nachricht für die Starnberg, die schon so lange auf eine Entlastung für ihre Innenstadt warten. Und der zweite Dämpfer für sie innerhalb weniger Tage: Denn nachdem die Verwaltungsrichter Klagen von Naturschützern abgewiesen hatten, war der bei Garmisch-Partenkirchen geplante Kramer-Tunnel zu einem scheinbar übermächtigen Konkurrenten im Finanzierungswettlauf für die Starnbnerger Röhre geworden. Immerhin ruhen auf dem Kramer-Tunnel auch die Hoffnungen der Bewerber für Olympische Spiele 2018 in München.

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