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Eine der größten Einzelspenden geht ans Inninger Pilotprojekt: Darüber freuen sich (v.l.) Schatzmeister Michael Rittmeyer, Präsident 2015/2016 Dr. Frank Sommerfeld, Christine Bronner, Edda Pfeiffer (Witwe des verstorbenen Lions-Mitglieds Klaus Peter Pfeiffer) und 2. Vize-Präsident 2015/16 und Activity-Beauftragten Stefan Prüß.

Startschuss für Pilotprojekt

Inning - Eine Spende des Lions Club Heinrich der Löwe ermöglicht der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München eine Zusammenarbeit mit der Nachbarschaftshilfe Inning. Es ist ein Pilotprojekt.

Die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) will sich stärker als bisher in der Region positionieren. In Zusammenarbeit mit der Fachstelle für pflegende Angehörige der Nachbarschaftshilfe Inning startet die Stiftung ein Pilotprojekt. Es sollen auch solche Angehörige Unterstützung erfahren, deren pflegebedürftigen Familienmitglieder jünger als 40 Jahre sind. Von Inning aus sollen Ableger der Fachstelle in Landsberg, Dießen, Starnberg und Fürstenfeldbruck eingerichtet werden.

Für die Umsetzung des ehrgeizigen Projekts und die Finanzierung der anderen Aufgaben des Kinderhospizes kommt eine Spende des Lions Club München Heinrich der Löwe gerade recht. Die Inningerin Christine Bronner, Gründerin und Geschäftsführender Vorstand der Stiftung, nahm eine der größten Einzelspenden in Höhe von 26 000 Euro in Empfang. Die Summe setzt sich aus dem Erlös der Tombola des Lions Club (18 000 Euro einschließlich eines Zuschusses über 3000 Euro vom Hilfswerk der Lions Clubs im District Bayern Süd) und Spenden über 8000 Euro zusammen, die auf Wunsch des verstorbenen Lions-Mitglieds Klaus Peter Pfeiffer statt Kränzen und Blumenschmuck von den Trauergästen auf ein Sonderkonto eingezahlt wurden.

Der ambulante Kinderhospizdienst hat im Herbst 2004 seine Arbeit unter Leitung von Christine Bronner aufgenommen. Die Inningerin ist selbst betroffene Mutter, die zwei ihrer fünf Kinder bereits früh verloren hat. Anfang 2005 gründete sie mit ihrem Mann Florian die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München als Träger des Dienstes. Ziel ist es bis heute, Familien mit schwerst- oder unheilbar kranken Kindern zu helfen. Die Betreuung kann schon in der 16. Schwangerschaftswoche beginnen. Das AKM betreut ab der Diagnose der Erkrankung, im Krankenhaus und zu Hause. 

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