Streit unter Azubis: Urteil nach Umarmung

Starnberg - Ende gut, fast alles gut: Mit einer Umarmung begruben zwei Auszubildende der Starnberger Fischereianstalt vor dem Amtsgericht einen Streit, der in eine handfeste Prügelei ausgeartet war.

Ein Juni-Abend war es, als ein 19-Jähriger seinen ein Jahr jüngeren Kollegen ärgerte und mit einem Seil tracktierte. Wenig später drängte er mit einigen anderen Azubis den 18-Jährigen an die Wand und wickelte das Seil im Bauch und Brust. Da reichte es dem Opfer, der junge Mann wehrte sich und konnte sich befreuen. Der 19-Jährige jedoch gab sich damit nicht zufrieden, verfolgte sein Opfer und schlug ihm kräftig ins Gesicht. Folge: Krankenhaus, wackelnde Zähne, Wunden an der Lippe.

Vor Gericht erwies sich der Peiniger als reuig und entschuldigte sich. Als Richterin Annliese Plattner die beiden zur Versöhnung aufforderte, umarmten sie sich. Das half dem Angeklagten: Gegen 300 Euro Geldauflage wurde das Verfahren eingestellt.

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