Tauschgeschäft soll Grabungsfunde sichern

Starnberg - Der öffentliche Druck und die Hoffnung, tiefer in Starnbergs Geschichte eindringen zu können, hat den Beschluss unterstützt: Ein Tauschgeschäft soll die Grabungsfunde sichern.

Mit dem Eigentümer des Grundstücks an der Possenhofener Straße, Franz Falk, muss sich die Stadt jetzt noch einigen. Im Tausch für die Fläche, auf der bei Bauarbeiten Überreste der mittelalterlichen Kirche St. Benedikt und Gebeine gefunden worden waren, bietet die Stadt dem Bauunternehmer ein anderes Grundstück aus ihrem Fundus an. Die Stadt ist auch im Besitz von Flächen mit Seeblick. Im Laufe der nächsten Woche will man in Verhandlungen, für die Bürgermeister Pfaffinger eigens seinen Urlaub unterbrochen hat, eine Einigung erreichen. Sollte das nicht gelingen, will man den Vorschlag der Denkmalpfleger aufgreifen, eine 3D-Simulation von der Situation am See zu Zeiten von St. Benedikt anfertigen und die Funde für andere spätere Darstellungen mit dem Laser abnehmen zu lassen.

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