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Top-Team, Top-Note

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Inning - Wer die Note 1,1 erhält, kann stolz auf seine Arbeit sein. Erhalten hat die Bestnote der Pflegedienst der Nachbarschaftshilfe Inning vom den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK).

Die Qualitätsprüfung wird einmal im Jahr durchgeführt. Der bayerische Landesdurchschnitt liegt bei 1,9.

„Wir sind ein tolles Team hier“, beschreibt Vereinsvorsitzende Gabriele Kaller den Grund für die hervorragende Bilanz. Jeder habe für den anderen ein offenes Ohr, und auftretende Probleme würden sofort und direkt angesprochen. Für Pflegedienstleiterin Christa Fischer steht die Liebe und die Wertschätzung im Umgang mit den pflegebedürftigen Menschen im Vordergrund. „Die Pflege darf niemals ein Job sein“, weiß die Pflegechefin, die seit mehr als 40 Jahren im sozialen Bereich arbeitet und unter anderem auf Pflegestationen, in der Schwerstpflege wie auch in der Gerontopsychiatrie Erfahrungen gesammelt hat. Ihrer Meinung nach ist der Wohlfühlaspekt heute mehr in den Vordergrund gerückt als die Disziplin, die früher die Arbeit hauptsächlich bestimmte, und die Frage, wie man den pflegebedürftigen Menschen den letzten Lebensabschnitt erleichtern könne. Deshalb nimmt der MDK bei seiner ausführlichen Prüfung die Struktur, Organisation und besonders die Pflege vor Ort beim Kunden genau unter die Lupe.

In Inning stufte er die pflegerischen Leistungen und die ärztlich verordnete pflegerische Leistung, die Organisation wie auch die durch Befragung geprüfte Kundenzufriedenheit als insgesamt „sehr gut“ ein. Das führte zur Verbesserung der bisher vergebenen Note von 1,5.

Viel zählt für Christa Fischer auch die gute Atmosphäre im neuen Haus der Nachbarschaftshilfe, das seit dreieinhalb Jahren für Inninger Bürger - vom Säugling bis zum Senior - offen steht. Das sei auch das Verdienst der Gemeinde, die das Haus gebaut habe, es inklusive seiner hochwertigen Einrichtung dem Verein kostenlos zur Verfügung stelle und stets ein offenes Ohr für die Anliegen des Vereins habe.

Die Gemeinderäte und auch Bürgermeister Werner Röslmair sind mit der Arbeit der Powerfrauen des Familienzentrums sehr zufrieden. Sie wollen den Verein auch weiterhin nach besten Kräften unterstützen.

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