Tunnel-Belüftung: Beruhigende Worte für die Bürger

Starnberg - Bei einer Informationsveranstaltung zur Entlüftung des Starnberger Tunnels konnten die Experten die Bürger am Dienstagabend beruhigen.

Auf Einladung des Vereins Stadtmarketing Starnberg waren der Leitende Baudirektor der Stadt Landshut, Horst Drexler, und Diplom Ingenieur Stephan Weinzierl gekommen, um Bürgern Fragen zur Entlüftung des Landshuter "Josef Deimer Tunnel" zu beantworten, der mit dem in Starnberg geplanten Bauwerk teilweise vergleichbar ist. Gekommen war auch Ingo Ries von der Firma HBI Haerter AG aus der Schweiz, die die Entlüftung für den B2-Tunnel geplant hat und bauen soll.

Hauptsächlich trieb die Starnberger die Sorge um, wo die über den am Schlossberg vorgesehenen Abluftkamin abgesaugte und dann in die Höhe gewirbelte Luft aus dem Tunnel niedergehen werde, und mit wie viel Schadstoffen an diesem Ort zu rechnen sei. Ries beruhigte in fast allen Fällen. An den Portalen würden nur 20 Prozent der Immissionen austreten, so sei die Auflage. Gewährleistet werde das durch die Längslüftung mit Absaugung in der Tunnelmitte, die bei Bedarf ­ im Brandfall und bei asymmetrischem Verkehr (mehr in eine als in beide Richtungen) ­ von Strahlventilatoren unterstützt würden. Er hoffe, dass die Absaugung nachts nicht laufen müsse, weil sie enorm viel Energie verbrauche. (irl)

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