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Für Hühner und anderes Geflügel gilt Stallpflicht.

Vogelgrippe im Landkreis

Gefährliches Virus bestätigt

Jetzt ist es traurige Gewissheit: Die Vogelgrippe hat den Landkreis erreicht. Die in Breitbrunn gefundene Seeschwalbe war mit dem gefährlichen Virus infiziert. Allen Landwirten wird die Stallhaltung des Geflügels empfohlen, in Fundortnähe ist sie Pflicht.

Bei der toten Seeschwalbe, die am vergangenen Freitag in Breitbrunn am Ammersee aufgefunden wurde, konnte die hochansteckende Form der Vogelgrippe H5N8 festgestellt werden, teilt das Landratsamt in Starnberg mit. Bestätigt habe das das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit. Die Kreisbehörde hat eine Beobachtungszone im Umkreis von drei Kilometer um die Fundstelle eingerichtet: zum Schutz der Hausgeflügelbestände.  Betroffen sind Teile von Inning, Seefeld sowie Wörthsee und Herrsching. In dieser Zone befinden sich laut Landratsamt 16 Geflügelhalter mit etwa 7850 Tieren.

Das Veterinäramt habe alle betroffenen Geflügelhalter bereits am Wochenende informiert und eine Stallpflicht angeordnet, heißt es. Die Stallhaltung werde jedoch "aus Vorsorgegründen" für den gesamten Landkreis empfohlen. „Die Stallpflicht soll verhindern, dass Wildvögel durch Futter- und Tränkeeinrichtungen von Hausgeflügel angelockt werden und so das Vogelgrippevirus in den Bestand eingeschleppt wird“, erklärt Dr. Johannes März, Leiter des Fachbereichs Veterinärwesen im Landratsamt Starnberg. Die Kreisbehörde rät vorsorglich, keine toten Tiere zu berühren. Ebenso gilt die Empfehlung, Hunde und Katzen im Uferbereich nicht frei laufen zu lassen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, tote Wildenten, Wildgänse oder Schwäne und deren Fundort direkt beim Veterinäramt unter der Telefonnummer 08151 148-383 zu melden. Fragen und Antworten rund um die Vogelgrippe gibt es auf der Homepage des Landratsamtes Starnberg https://lk-starnberg.de/vogelgrippefaq.

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