Neuer Standort: In dem Haus an der Tutzinger Hauptstraße gab es bis Mitte 2010 Wurst und Fleisch. Bald werden darin Bankgeschäfte erledigt. foto: svj

VR-Bank auf Expansionskurs

Landkreis - Die VR-Bank setzt ihren Expansionskurs im Landkreis Starnberg fort. In vielen Orten werden die Filialen modernisiert. In Tutzing steht ein Umzug bevor.

Die VR-Bank zieht in Tutzing in die renovierten Räume ein, in denen über Jahrzehnte die Mitte 2010 geschlossene Metzgerei Stöckerl ansässig war. „Die Verträge sind unterschrieben“, bestätigt VR-Bank-Marketingchef Johann Oberhofer auf Anfrage.

Seit vielen Jahren war die Bankfiliale im einstigen so genannten Eckerl-Haus an der Hallberger Allee untergebracht gewesen. Im Zuge des Umzugs soll in Tutzing auch ein so genanntes Finanzcenter für spezialisierte Kundenbetreuung eingerichtet werden. Bisher waren diese Aufgaben von der Pöckinger Niederlassung aus für Tutzing mit übernommen worden.

„Für uns ist Tutzing ein wichtiger Standort im Landkreis Starnberg“, sagt Oberhofer. In den neuen Räumen werde „eine ganz andere Qualität“ geboten werden können als im bisherigen Gebäude. Im bisherigen Stöckerl-Haus wird die Bank voraussichtlich im Juni oder Juli dieses Jahres das Erdgeschoss und den ersten Stock beziehen - mit moderner Ausstattung, wie es der allgemeinen Abkehr von großen Schalterhallen im Bankgewerbe entspricht. Im oberen Teil sollen Beratungsräume eingerichtet werden, im Hinterhof stehen Parkplätze zur Verfügung. Im Zuge des Umzugs soll das bisher dreiköpfige Personal der Tutzinger Filiale nach Oberhofers Angaben aufgestockt werden.

Insgesamt verfügt die VR-Bank im Landkreis Starnberg über 24 Standorte in allen 14 Kommunen, auch in einigen Ortsteilen. In Andechs ist diese Bank die einzige, die über eine Filiale mit persönlicher Besetzung verfügt. Eine Selbstbedienungs-Stelle gibt es nur in Percha - zusammen übrigens mit der Kreissparkasse. „Wir wollen vor Ort bleiben“, bekräftigt Oberhofer angesichts der kritischen Diskussionen über den Rückzug von Banken gerade aus eher ländlich geprägten Gegenden. Hinzu kommen weitere Standorte in Landsberg und Kaufering.

Die Bauarbeiten sind derzeit eine Daueraufgabe. Einige Standorte sind schon modernisiert worden: in Herrsching und Starnberg. In Weßling laufen diese Arbeiten gerade, sie sollen im Sommer beendet werden. Andere sollen folgen, hinzu kommen regelmäßige kleinere Modernisierungen. Dabei werde auch immer besonders darauf geachtet, die Gebäude energietechnisch auf den neuesten Stand zu bringen, betont Oberhofer. Dies werde ausdrücklich als Beitrag zum Kreisziel der Energieautarkie bis zum Jahr 2035 verstanden.

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