Greta Thunberg erfährt höchste Ehre: Sie tritt in die Fußstapfen von Angela Merkel und Donald Trump

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Neue Führung: Jens Waltermann (Mitte) übernimmt den Vorsitz bei der FDP Herrsching. Ihm zur Seite stehen Gerhard Regnath (v. l.), Ingeborg Feuerherdt, Christa Ackermann und Rudolf Winter. Foto: Jaksch

Waltermann bringt frischen Wind in FDP

Herrsching - Jens Waltermann ist neuer Chef der Herrschinger FDP. Bei der Jahresversammlung des Ortsverbandes am Donnerstag ist der Unternehmensberater aus Breitbrunn einstimmig zum Vorsitzenden gewählt worden.

Der unerwartete Tod von Hildegard Schleifenbaum im März 2005, die 18 Jahre die Geschicke des Ortsverbandes geprägt hatte, habe die Herrschinger Liberalen damals in unruhige Gewässer gebracht. Um zu verhindern, dass sich der Ortsverband auflöst, habe Ackermann dann den Vorsitz übernommen. Die Bundestagswahl, und die für Herrsching noch wichtigere Kommunalwahl, habe alle Kräfte der relativ kleinen Gruppe gebunden und notwendige Wahlen für eine neue Mannschaft immer wieder hinausgezögert.

Besonders erfreut zeigte sich Ackermann, dass im neuen, auf 24 Mitglieder erweiterten Gemeindegremium, jetzt zwei Vertreter der FDP einen Sitz haben. Lange Zeit war es Ackermann selbst, die für die FDP allein im Gemeinderat die Stellung halten musste. Als Beisitzerin wird sie auch künftig mitgestalten und für ein weiteres Gymnasium im Westlichen Landkreis eintreten. Eines ihrer Themen war auch immer der Bahnhof. „Im Februar wird sich entscheiden, ob Herrsching das Vorkaufsrecht erhalten wird“, informierte Rudolf Winter die Versammlung dazu. Als Mitglied und Mitbegründer des Kulturvereins habe er von Anfang an für den Erwerb plädiert.

„Das einstimmige Votum sehe ich als ein tolles Signal“, sagte der Neue, Jens Waltermann, „und gleichzeitig als Aufforderung zum vollen Einsatz." Wichtig sei für ihn in Zukunft Austausch und Dialog mit den beiden Ratsmitgliedern Rudolf Winter und Johannes Puntsch, aber auch die regelmäßige Information der Mitglieder. Dazu könne man einen Stammtisch wiederbeleben. Herrsching habe ein großes Potenzial. Deshalb gelte es, neue Mitglieder aus allen Altersgruppen für den Ortsverband zu gewinnen. Für den 25. Februar hat er eine Veranstaltung geplant, an der auch Renate Will teilnehmen soll. Thema: ein neues Gymnasium.

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