Westtangente: CSU geht's zu langsam

Starnberg - Die CSU wittert Schlimmes: Eine Verzögerungs- und Hinhaltetaktik wirft die Starnberger CSU der Stadt in Sachen Westtangente vor. Alles geht den Christsozialen zu langsam.

Die CSU-Fraktion im Starnberger Stadtrat will in Sachen Westtangente nicht länger warten. In einem Brief an Bürgermeister Pfaffinger bitten die Sprecher Ludwig Jägerhuber und Eva John eindringlich, dem Straßenbauprojekt dieselbe Priorität einzuräumen und das Verfahren mit der gleichen Intensität zu begleiten wie andere wichtige Verkehrsprojekte der Stadt. Anlass für den Brief ist ein Bericht des Starnberger Merkur über Verzögerungen des Projekts.

„Nicht als lösungsorientiertes Vorgehen, sondern als Verzögerungs- und Hinhaltetaktik“ sieht das die CSU. Das sei nicht länger hinnehmbar, schließlich hätten die Bürger einen Anspruch darauf, „dass jeder Verantwortliche seinen Teil dazu beiträgt, dass die unzumutbare Verkehrsbelastung Starnbergs endlich beseitigt wird“.

Die CSU sieht einige Punkte nicht erledigt; außerdem gibt es gegensätzliche Angaben zum Stand der Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren, also das eigentliche Genehmigungsverfahren für die Tangente.

Die Westumfahrung soll den Verkehr ab der B2 südlich von Starnberg über bestehende und neu zu bauende Straßen zur Staatsstraße Starnberg-Gilching führen und damit die Innenstadt entlasten.

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