Unsere Karte (anklicken, um die ganze Karte zu sehen) zeigt die Standorte der Lebensmittelmärkte von Edeka, Rewe und Tengelmann im Landkreis. Nicht aufgeführt sind deren Discount-Töchter Netto (Edeka) und Penny (Rewe) sowie Discount-Filialen von Aldi, Lidl und Norma. 

Einzelhandel

Das wird aus den Tengelmann-Filialen

Landkreis - Fast alle Tengelmann-Märkte im Landkreis Starnberg werden zu Edeka-Filialen – mit einer Ausnahme. Für Landwirte und andere regionale Erzeuger könnten sich steigende Absatzmöglichkeiten ergeben.

Mit der Umbennung hat es der neue Eigentümer Edeka offenbar gar nicht so eilig. Erst für die zweite Jahreshälfte – frühestens September – kündigt er die für Kunden sichtbare „Umflaggung“ der Tengelmann-Filialen an, die er zum Jahresanfang übernommen hat. Die neuen Namen für die Supermärkte stehen indes schon fest: Elf von derzeit insgesamt zwölf Tengelmann-Filialen im Landkreis sollen im Lauf des Jahres 2017 schrittweise zu Edeka-Märkten umgestaltet werden, wie Edeka Südbayern, die zuständige Regionalgesellschaft mit Sitz in Gaimersheim bei Ingolstadt, gegenüber unserer Zeitung angekündigt hat.

Einzige Ausnahme: Die Gilchinger Filiale in der Landsberger Straße 66 soll künftig unter dem Namen „Netto“ von der Edeka-Discounttochter betrieben werden. Damit wird es dort also auch ein anderes Sortiment geben. Andere Markttypen und Vertriebsschienen des Edeka-Verbunds wie „E center“, „nah und gut“ oder „Marktkauf“ sind demnach für den Landkreis Starnberg nicht vorgesehen.

In der Kreisstadt Starnberg und in Tutzing ist die Tengelmann-Gruppe bisher mit jeweils drei Filialen vertreten. Zwei Märkte gibt es in Herrsching, je einen in Seefeld, Gilching, Gauting und Krailling.

Das gesamte Personal von Tengelmann im Landkreis Starnberg soll in die Edeka-Familie übernommen werden, wie versichert wird.

Der Verkauf kann sich unter Umständen auch für Landwirte und andere regionale Erzeuger im Landkreis als interessant erweisen (siehe Kasten). Die starke Präsenz von Tengelmann im Landkreis war in den vergangenen Jahren immer wieder mit Spekulationen über den langfristigen Bestand aller Verkaufsstellen verbunden worden, beispielsweise in Tutzing. Den relativ neuen Supermarkt an der dortigen Lindemannstraße hatte Tengelmann erst vor sechs Jahren eröffnet. Damals schwärmte Unternehmenspatriarch Erivan Haub in höchsten Tönen von Bayern. Edeka scheint die Region ähnlich positiv zu beurteilen.

Von Schließungsplänen ist jedenfalls nicht die Rede. Die Aufrechterhaltung der Märkte auch im Landkreis Starnberg habe „oberste Priorität“, versichert Edeka. Keine Filialschließungen geplant seien auch an solchen Standorten im Landkreis, an denen Edeka selbst schon mir eigenen Filialen vertreten ist. Damit dürfte es am Jahresende im Fünfseenland 22 Edeka-Märkte (inklusive „nah & gut“) und sechs Rewe-Märkte geben.

Lorenz Goslich

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