Was soll ins Urban-Dettmar-Haus?

Wörthsee - Drei wichtigte Themen bearbeitete der Wörthseer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung: den Umbau des Urban-Dettmar-Hauses, den Neubau einer Kinderkrippe und die Planungen eines Nahwärmenetzes.

Die Renovierung des Wörthseer Urban-Dettmar-Hauses bleibt in weiter Ferne. Die Planungen sind fertig, aber genehmigt ist noch nichts. Am Mittwoch beschäftigte sich der Gemeinderat mit den Nutzungsmöglichkeiten des Pflegeheims. Soll es ein Ambulantes oder Stationäres Betreutes Wohnen geben? Oder sollte eine Tagespflege angeboten werden? Hilfe holt man sich bei von Armin Heil, Geschäftsführer der Ambulanten Krankenpflege Tutzing.

Weiteres Thema war eine Kinderkrippe mit 48 Plätzen, die der Bauträger des Gewerbegebiets Inning/Wörthsee errichten will. So könnten die zukünftigen Firmenangestellten vor Ort ihre Kleinen betreuen lassen. Bei den geschätzten Baukosten von 1,8 Millionen Euro könnten sich die beiden Gemeinden mit zehn Prozent beteiligen. Für Wörthsee bedeutet das eine Ausgabe von 90 000 Euro, die einstimmig gebilligt wurde.

Weniger günstig dürfte das Nahwärmenetz für Wörthsee werden. Der Plan dazu ist drei Jahre alt, am Mittwoch wurde ein erstes Konzept durch die AWA vorgestellt. Bislang sind zwei Varianten angedacht: das kleine Netz, welches Rathaus und „Augustiner“ versorgen könnte, und das „offene“, an dem auch andere Anwohner partizipieren könnten. Die preiswerteste Variante läge bei rund 140 000 Euro, die teuerste bei etwa 472 000 Euro.

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