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Zukunft von Druckerei Jägerhuber ungewiss

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Wie es bei Jägerhuber weitergeht, steht derzeit noch in den Sternen. Foto: svj
Wie es bei Jägerhuber weitergeht, steht derzeit noch in den Sternen. Foto: svj

Starnberg - Die Druckerei Jägerhuber befindet sich in der schwersten Krise ihrer fast 100-jährigen Geschichte. Den Mitarbeitern wurde gekündigt. Die Zukunft ist ungewiss.

Die Wirtschaftkrise macht der Branche zu schaffen. Vor allem ist es der immense Strukturwandel, an dem viele kleine und große Druckereien scheitern, wie Ludwig Jägerhuber sagt.

Schuld an der Jägerhuber-Misere sind dramatische Einbußen an größeren Druckaufträgen im vergangenen Jahr. Da die großen Druckereien momentan selbst zu kämpfen hätten, würden sie sich auch die kleinen Fische angeln und machten kleineren Betrieben durch ihren harten Preiskampf das Leben schwer. Schuld sei aber auch das Internet, indem jedermann kostengünstig seine Druckaufträge erledigen lassen könne,

Wie es mit dem Betrieb weitergehen soll, darüber wird intern gerade ein Konzept erarbeitet. Ob das „Aus“ für die Druckerei tatsächlich kommt, stehe derzeit noch nicht fest. „So einen Traditionsbetrieb gibt man nicht so leicht auf“, sagt Josef Jägerhuber senior. Und er fährt fort: „Wir werden umstrukturieren und nehmen noch weiter Aufträge an. Wie aber der Fortbestand der Firma, an dem wir arbeiten wollen, aussehen soll, können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Es wird sich aber was ändern.“

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