Kopf ab: Die alten Laternen an der Ludwigstraße werden auf LED umgerüstet. Das soll Strom und Geld sparen. Foto: fkn

Pilotversuch: Laden an der Laterne

Starnberg - Kurz nach Ostern bekommt die Starnberger Innenstadt zwei E-Auto-Ladestationen. In einem Pilotversuch werden sie in Straßenlaternen eingebaut.

Die Ludwigstraße wird bald Anlaufstelle für Elektroauto-Besitzer. Anfang Februar hat Bürgermeisterin Eva John auf Basis ihrer Befugnisse in der stadtratslosen Zeit entschieden, dass die Stadt mit der Firmen Eluminocity, BMW und dem Bayernwerk (früher E.on Bayern) die Kombination aus Straßenlaternen und Ladestation testet. Der Anstoß dazu war noch zu Amtszeiten des alten Stadtrats von Iris Ziebart (FDP) gekommen. In der Woche vor der Neuwahl am 19. April soll die Ludwigstraße aufgerüstet werden.

Bei fünf Straßenlaternen im Teilstück zwischen Maximilian- und Kaiser-Wilhelm-Straße werden die Köpfe getauscht, die Masten bleiben. Die Straße wird künftig mit energiesparenden LED beleuchtet. Der Austausch der Lampen allein wäre wenig spektakulär, wären da nicht die Ladestation. Das junge Unternehmen Eluminocity aus München hat eine Box entwickelt, die an Straßenlaternen angebracht wird und eine E-Tankstelle beinhaltet. Sie soll einen universellen Stecker bekommen, so dass praktisch alle Elektroautos geladen werden können.

Die Ladestationen werden nach Angaben von Eva John im Bereich der Schrägparkplätze vor der Hausnummer 6 eingerichtet – auf dem ersten und letzten Schrägparkplatz auf der rechten Straßenseite, wenn man Richtung Kaiser-Wilhelm-Straße blickt. Beide Parkplätze werden dann mit einem Parkverbot belegt, nur E-Auto-Besitzer dürfen ihre Gefährte zum Laden dort abstellen. Steht ein Benziner oder Diesel dort, gibt’s einen Strafzettel. Die Ladestationen haben Sensoren, die feststellen, ob davor ein Auto steht. Diese Daten werden E-Auto-Besitzer online abrufen können.

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