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Maibaum fällt Gutachtern zum Opfer

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Der Pilzbefall war viel harmloser als gedacht.
Der Pilzbefall war viel harmloser als gedacht.

Hechendorf - Hinterher ist man immer schlauer. Der im September 2010 gefällte Maibaum der Hechendorfer war längst nicht so beschädigt, wie von zwei Gutachtern vermutet.

Zwei Gutachter, eine Meinung: Weil gleich zwei Experten dem Hechendorfer Maibaum bösartigen Pilzbefall bescheinigten, wurde das gute Stück im September 2010 gefällt. Beim näheren Hinsehen allerdings stellte sich heraus, dass der böse Pilz lediglich an einer Stelle den Rand des ansonsten stabilen Maibaums im Zentimeterbereich befallen hatte. Ärgerlich für die Verantwortlichen des Pilsenseer Maibaum- und Burschenvereins. Diese hatten den zweiten Gutachter aus eigener Tasche bezahlt, weil sie sich auf den ersten, von der Gemeinde beauftragten, nicht verlassen wollten. Die Gutachter hingegen gingen wohl beide auf Nummer sicher.

Die Hechendorfer Burschen tragen es trotzdem mit Fassung. Nach dem Motto „Jetzt erst recht“, sind sie gleich wieder in den Wald gefahren und haben dort einen potenziellen Maibaum gefällt, der noch viel länger ist als sein Vorgänger. Die Maibaumschiene ließen die Burschen stehen, und nun wird am 1. Mai außerhalb des Turnus ein neuer Baum aufgestellt. Mit allem Drum und Dran, versteht sich.

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