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Ein Traum ging in Erfüllung: Markus Zechner (2.v.l.) durfte beim Abschiedsspiel von Marcelinho (6.v.l.) das Vorspiel bestreiten. 
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Fussball

Zechners Erlebnis für die Ewigkeit

Für Markus Zechner, Fußball-Torhüter und Damentrainer beim TSV Gilching, ist ein Traum in Erfüllung gegangen: Er war beim Abschiedsspiel des ehemaligen Bundesligaprofis Marcelinho in Berlin dabei.

GilchingDieses Wochenende wird Markus Zechner ewig in Erinnerung bleiben. „Es war alles genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Davon werde ich später meinen Kindern noch erzählen“, sagt der Trainer und Torhüter des TSV Gilching-Argelsried. Der Fußballer war vor zwei Wochen bei der Aktion „Spiel deiner Träume“ per Facebook in das Team gewählt worden, das vor dem Abschiedsspiel des ehemaligen Bundesligaprofis Marcelinho (VfL Wolfsburg, Hertha Berlin) im Berliner Olympiastadion antreten durfte.

Am Freitag ging es mit der Bahn nach Berlin, wo Zechner erstmal komplett ausgestattet wurde. Er bekam dabei nicht nur Spielutensilien, sondern auch Ausgehkleidung. Beim Abschlusstraining ging dann bereits Zechners größter Wunsch in Erfüllung: Diego Benaglio, Ex-Torhüter der Schweizer Nationalmannschaft und beim VfL Wolfsburg, leitete die Übungseinheit der Torhüter. „Es war sehr spannend, er hat uns auch Tipps und Tricks erzählt“, erzählt Zechner. Am Samstag durfte Zechner dann das Erlernte in die Tat umsetzen. In der Vorpartie vor dem großen Abschiedsspiel von Marcelinho durfte Zechner eine Halbzeit lang als Keeper fungieren. „Ich habe zwar einen reinbekommen, doch das war nicht so wichtig. Auch wenn nur rund 3000 Zuschauer im Stadion waren, war es ein tolles Erlebnis, auf dem frisch gelegten Rasen im Berliner Olympiastadion spielen zu dürfen“, berichtet Zechner, der mit seiner bunt zusammengewürfelten Mannschaft 3:1 gewann.

Das eigentliche Abschiedsspiel durfte Zechner von Logenplätzen aus verfolgen. Dort traf er unter anderem auf den Boxer Arthur Abraham. Zuvor hatte der 30-Jährige bereits bekannte Fußball-Profis wie Kevin-Prince Boateng, Paulo Sergio oder Marcelinho persönlich getroffen. „Besonders die Statur von Boateng war sehr beeindruckend“, sagt Zechner. Eine weitere Überraschung gab es am Abend, als die Teilnehmer des „Spiels deiner Träume“ eine Stunde lang an der abschließenden Party teilnehmen durften. „Das war vorher nicht so geplant, aber die Organisatoren haben das noch möglich gemacht. Handys waren aber natürlich tabu, damit keine Fotos gemacht werden konnten.“

Von der Hauptstadt Berlin selbst hat er nicht viel gesehen. Schließlich hatte er es am Sonntag auch eilig, nach Hause zu kommen. Er wollte das Spiel seiner Frauenmannschaft gegen den SC Amicita München (2:4) am Abend nicht verpassen. „Ich habe es gerade noch rechtzeitig zum Anstoß geschafft“, so Zechner.

Tobias Huber

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