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Mehrheit wächst: SPD für Kreisel

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Findet kaum Unterstützer im Starnberger Stadtrat: die Trompeten-Lösung für den Knoten Maxhof.

Starnberg - Wieder einer mehr: Die SPD im Starnberger Stadtrat befürwortet ebenso wie CSU und WPS einen Kreisverkehr am B2-Knoten Maxhof. Allerdings will sich die SPD dem Zeitplan nicht anschließen.

Die SPD schloss sich der Kreisel-Idee aus den gleichen Gründen an wie die anderen Fraktionen: sicherer, billiger, weniger Flächenverbrauch, gute Leistungsfähigkeit. Allerdings will Fraktionschef Tim Weidner nicht so lange warten wie die anderen: Der Kreisverkehr müsse schnell gebaut werden, um den Unfallschwerpunkt südlich Starnbergs aus der Welt zu schaffen. Schließlich habe das Staatliche Bauamt Weilheim einst 2009 als Baubeginn avisiert.

Das klappt schon mal sicher nicht mehr. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird sich der Starnberger Stadtrat am 31. Januar für den Kreisverkehr aussprechen, der jedoch auf Grund der Nachbargemeinde Pöcking gebaut werden müsste. Auch Pöcking will einen Kreisel. Das Staatliche Bauamt plant derzeit noch eine Trompete mit einer Unterführung, die das Sechsfache des Kreisels kosten würde. Dies gegen die erklärte Meinung der beiden Anliegergemeinden durchzudrücken, könnte für den Freistaat ein Problem werden.

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