20 Meter sind okay

Andechs - Die Molkerei Andechs kann an ihren Hundertwasser-Bauplänen festhalten. Die Stiftung hat gegen eine auf 20 Meter reduzierte Turm-Variante nichts einzuwenden.

Die Molkerei Andechs verfolgt ihre Pläne, ein Geschäftsgebäude im Hundertwasser-Stil zu bauen, weiter. „Bei der Hundertwasser-Stiftung ist unser Plan durch“, sagt Barbara Scheitz, Chefin der Molkerei, auf Anfrage. Das war aufgrund der Vorgaben in Bezug auf den nurmehr 20 Meter hoch geplanten Turm, die der Gemeinderat verlangt hatte, nicht selbstverständlich.

Nun möchte die Molkerei-Chefin das Verfahren um das neue Geschäfts- und Schaugebäude vorantreiben. „In der Gemeinderatssitzung am 21. September soll der Bebauungplanentwurf nochmal geändert werden.“ Der Standort der geplanten Energiezentrale für die Molkerei soll verlegt werden. Damit sich die Molkerei auch zukünftig entwickeln kann und die Unterbringung der Energieversorgung dabei nicht im Weg umgeht, soll sie im hinteren Bereich der Molkerei angesiedelt werden. „Das sollte funktionieren“, meint Barbara Scheitz. Vorgespräche mit der Gemeindeverwaltung hätten bereits stattgefunden. „Das hat sich alles sehr positiv angehört“, so die Geschäftsführerin. Bürgermeisterin Anna Neppel konnte dazu nichts sagen, sie ist zurzeit im Urlaub.

Sollte der Bebauungsplan von den Gemeinderäten dann abgesegnet werden, geht er in die öffentliche Auslegung. „Dann wären wir endlich im Verfahren“, sagt Barbara Scheitz. Trotz allem sei es noch ein weiter Weg, bis mit dem Bau des Geschäftsgebäudes begonnen werden könne.

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