Schon jetzt gibt es in Starnberg jede Menge Sendeanlagen - auch mitten in Wohngebieten.

Mobilfunk in Söcking: Hilfe oder Blockade?

Starnberg - Ein Thema, zwei Meinungen: Zwei Initiativen in Söcking befassen sich derzeit mit Mobilfunkanlagen. Die Ziele sind zum Teil gegensätzlich.

Die Initiative Alersberg will bekanntlich vor allem einen BOS-Funkmast für den digitalen Behördenfunk auf dem Alersberg verhindern und hat deswegen Alternativstandorte vorgeschlagen. Der Alersberg jedoch ist nach dem Positivkonzept der Stadt bestens geeignet, Mobilfunkanlagen aufzunehmen und damit bestehende Anlagen mitten in Wohngebieten abzulösen. Die endgültige Entscheidung n Sachen BOS steht noch aus.

Fällt sie gegen den Standort Alersberg, fürchten viele Söckinger, die Sender im Ort nicht mehr loszuwerden. Elfriede Reich, die seit Jahren in Sichtweite eines solchen Senders lebt, bereitet deswegen schon eine Unterschriftensammlung vor. Sie will nur Gleichbehandlung innerhalb Söckings.

Die Initiative Alersberg, gegen die sich die Unterschriftensammlung in gewisser Weise richtet, sieht dagegen weniger Gegensätze. Ihre Ziele seien schon immer ähnlich gewesen, heißt es in einer Erklärung. Mit Elfriede Reich hat die BI schon Kontakt aufgenommen. Und legte nach: Der Standort Alersberg wäre nach Expertenansicht nicht ausreichend, um alle Anlagen im Ortszentrum von Söcking überflüssig zu machen.

Zum Schlagabtausch könnte es bei einer Bürgerversammlung am 12. Oktober zu den Themen BOS und Mobilfunk in Söcking kommen. Dann stellt die Stadt den Betroffenen ein Gutachten zu den Standorten vor.

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