Schiffsunfall auf Starnberger See

MS Seeshaupt: Ermittlungen gegen Besatzung

Starnberg - Am Wochenende hat das neue Ausflugsschiff MS Seeshaupt einen Restaurant-Steg bei Starnberg gerammt und fünf Personen leicht verletzt. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Besatzung.

Nach dem Schiffsunfall auf dem Starnberger See ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die Besatzung des Ausflugsschiffes MS Seeshaupt. Zudem wurde ein technisches Gutachten in Auftrag gegeben. Ein externer Gutachter aus Hamburg werde dazu Mitte der Woche den Ausflugsdampfer und dessen Elektronik untersuchen, erklärte Starnbergs Polizeichef Norbert Reller am Nachmittag. Am Vormittag hatte Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer in Ingolstadt zunächst erklärt, Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) seien damit beauftragt worden.

Das neue Flaggschiff der staatlichen Seen-Schifffahrt des Freistaates war am Freitagabend in Starnberg in einen voll besetzten Restaurant-Steg gekracht. Dabei hatten sich fünf Menschen leicht verletzt. Die „MS Seeshaupt“ war erst zwei Wochen zuvor getauft worden - an einem Freitag, den 13. Der Schaden an Schiff und Steg beträgt einige tausend Euro. Für die Untersuchungen wurde die „Seeshaupt“ sichergestellt.

Die fünf Verletzten sind übrigens alle längst wieder zu Hause.

Neue MS Seeshaupt rammt Steg in Starnberg

Neue MS Seeshaupt rammt Steg in Starnberg

dpa/ike

Rubriklistenbild: © Andrea Jaksch

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