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Der neue Pfarrer für die Pfarreiengemeinschaft Pöcking-Feldafing-Traubing: Leander Mikschl.

Neue Gottesdienstordnung

In zehn Minuten ist alles gesagt

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Feldafing – In der Pfarreiengemeinschaft Pöcking-Feldafing-Traubing gibt es Sonntagsgottesdienste in den Filialen nur noch bei besonderen Anlässen.

Ein neuer Pfarrer bringt immer Veränderungen mit sich. Die Pfarreiengemeinschaft Pöcking-Feldafing-Traubing erhält eine neue Gottesdienstordnung. Größte Veränderung: In den Filialen wie Maising oder Aschering gibt es sonntags nur außerplanmäßig Messen.

Für die Feldafinger, Traubinger und Pöckinger kommt die Veränderung gleich massiv. Im September trat Pfarrer Leander Mikschl die Nachfolge von Pfarrer Helmut Friedl an. Gerade war der neue Geistliche ins Feldafinger Pfarrhaus eingezogen und am Starnberger See herzlich begrüßt worden, verloren die Gläubigen noch ein vertrautes Gesicht. Zum 1. Oktober ging Pater Varghese Kochuparampil in Rente.

Bis auf Donnerstag jeden Tag einen Gottesdienst

Das bedeutet viel Arbeit für Mikschl. Deshalb gibt es jetzt eine neue Gottesdienstordnung, die bis Ende November gilt. „Wir haben sie so gestaltet, dass ein Pfarrer sie bewältigen kann“, sagt Mikschl.

Bis auf Donnerstag – Mikschls freier Tag – gibt es in der Pfarreiengemeinschaft jeden Tag einen Gottesdienst. „Am Samstag eine Vorabendmesse in Traubing“, erklärt der Pfarrer. „Am Sonntagvormittag gibt es zwei Gottesdienste: um 9 Uhr in Pöcking und um 10.15 Uhr in Feldafing.“ Einen dritten um 11.30 Uhr plant Mikschl ein, falls es in den Filialen wie Maising, Aschering oder Possenhofen etwas Besonderes zu feiern gibt. „Wenn die Filiale Jubiläum hat oder Schützen oder Feuerwehr etwas feiern.“

Pfarrer Mikschl hat ein straffes Programm vor sich

Werktags gibt es Messen in den Pfarrkirchen: montags in St. Pius in Pöcking, dienstags in Heilig Kreuz in Feldafing, mittwochs in Mariä Geburt in Traubing. „Freitags geht es reihum“, sagt Mikschl. Auf der Liste sind dann auch die Filialen Maising, Possenhofen oder Aschering.

Das Programm ist straff, vor allem die beiden Messen am Sonntag. Mikschl ist aber entspannt. „Ein normaler Gottesdienst dauert 45 Minuten“, sagt er. Er neige eher zur kurzen Predigt. „Was in zehn Minuten nicht gesagt ist, kann man in einer halben Stunde auch nicht sagen“, ist er überzeugt. Die neue Ordnung gilt zunächst bis 1. Advent. „Dann schauen wir, was es zu verbessern gibt.“

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