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Prost: Stolz präsentieren Auszubildender Benedikt Scholl (v.l.), Brauer Bene Hutter, Geschäftsführer Florian Schuh und Braumeister Sven Leindl die „Starnberger Weiße“. Insgesamt gibt es zehn Mitarbeiter.

Neues lokales Bier

Die Starnberger Weiße ist da

Höhenrain - Das Starnberger Brauhaus ist auf dem Vormarsch. Das „Starnberger Hell“ und das „Spezial“ kamen im Sommer auf den Markt. Ab dem 2. Dezember gibt es nun die „Starnberger Weiße“. Es scheint der nächste Erfolg zu werden.

Erster Verkaufstag, 7.30 Uhr. In einer halben Stunde gibt es das erste Bier des Starnberger Brauhauses. Schon jetzt stehen die Menschen Schlange, um sich das „Starnberger Hell“ zu sichern. Geschäftsführer Florian Schuh erinnert sich gerne zurück. Im Sommer war das. Der 52-Jährige hofft, den Erfolg wiederholen zu können. Am 2. Dezember kommt die neue Kreation, die „Starnberger Weiße“ auf den Markt.

„Man kann seit gut einer Woche schon Kästen vorbestellen“, sagt Schuh. Und das wird bereits fleißig gemacht. Schon über 100 Kästen sind bestellt. Dabei wurden für den Anfang nur 450 Kästen produziert. „Wir wollten da erst mal die Reaktion abwarten.“ Nun weiß Schuh: „Die Nachfrage ist jetzt schon stark.“ Wer also noch einen Kasten ergattern möchte, sollte schnell sein. Das Bier kann derzeit unter Tel.  (08151) 44 61 00 und per E-Mail unter der bestellung@brauerei.bayern geordert werden.

Vorerst können die Bierträger mit der Starnberger Weißen nur in der Brauerei in Höhenrain gekauft werden. Allerdings werden die Wirte und Gastronomen, die bereits das Starnberger Helle und Spezial bei sich im Ausschank haben, mit Fässern des Weißbiers beliefert. Darunter zählen im Landkreis die Lago Lounge am Kirchplatz, die Pizzeria StaSera und das Hotel Vier Jahreszeiten in Starnberg, das Max II in Feldafing, das Made in Sud in Tutzing, das Ristorante Morattina beim Golfclub Tutzing und der Ammersee Hofladen in Herrsching. Auch aus weiterer Umgebung gebe es interessierte Wirte, sagt der Geschäftsführer. Daher rechnet er im kommenden Jahr mit einigen neue Lokalen, Bars und Hotels, die Starnberger Biere ausschenken.

An dem Rezept von der Starnberger Weißen wurde schon seit der Produktion vom Starnberger Hell gearbeitet. Insgesamt zehn Versuche hat es gebraucht, bis der Geschäftsführer und auch Braumeister Sven Leindl wirklich zufrieden waren. Aussehen und Geschmack entsprechen einem klassisch gutem Weißbier: naturtrübe und kräftige Farbe mit einem milden und dennoch starken Geschmack. Es gibt bei dem neuen Weißbier aber einen Unterschied: Der Alkoholgehalt liegt bei 6,1 Prozent und ist damit höher als bei einem durchschnittlichen Weißbier. Das Andechser Weißbier etwa liegt bei 5,5 Prozent.

„Wir hoffen natürlich, dass die Starnberger Weiße genauso gut ankommt, wie unsere bisherigen zwei Sorten“, sagt Florian Schuh. Seit Mai gibt es das Starnberger Hell und Spezial. Das Spezial ist ein naturtrübes Kellerbier in einer 0,33-Liter-Flasche. Und die Nachfrage ist bis heute extrem hoch. „Wir sind lange mit der Produktion nicht hinterher gekommen und waren dauerhaft ausverkauft“, sagt Schuh. Auch jetzt ist die Brauerei noch mit der Produktion des Hellen und Spezials ausgelastet. „Obwohl wir erst seit einem halben Jahr auf dem Markt sind, haben wir jetzt schon eine große Fan-Gemeinde“, freut sich der Geschäftsführer. Das zeigt sich auch in sozialen Netzwerken. Auf Facebook hat das Starnberger Brauhaus schon über 3500 Personen, die sich für aktuelle Beiträge der Seite interessieren.

Durch die unerwartet hohe Nachfrage gibt es auch schon mehr Personal. Zum Thema Expansion erklärt Geschäftsführer Schuh: „Wir führen derzeit schon interessante Gespräche. Aber wann genau wir uns vergrößern, steht noch in den Sternen.“ Erst mal geht es Schritt für Schritt voran. „Mit unserer dritten Sorte – der Starnberger Weißen – bauen wir unsere kleine aber feine Brauerei konsequent weiter auf.“

Für die Zukunft sind noch weitere Sorten geplant. „Wir arbeiten schon an einer vierten Sorte, die wir den „Seenator“ nennen“, erzählt der Geschäftsführer. Aber erst einmal dreht sich alles um die Starnberger Weiße – auch sie soll für lange Warteschlangern sorgen.

Marie Makowka

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