Notfall in Leoni

Wiederbelebt und gerettet

Erfolg auf ganzer Linie: Ein etwa 45-jähriger Mann, der am Samstag in Leoni umgekippt ist, wurde von den Helfern der DLRG Pöcking-Starnberg und einer Notärztin, die privat vor Ort war, gerettet. Die DLRG-Helfer waren innerhalb von drei Minuten mit dem Boot da. Der Patient, dessen Leben bedroht war, geht es laut DLRG inzwischen deutlich besser. 

Leoni - Die Situation am Samstagnachmittag in Leoni war lebensbedrohlich. Ein 45-jähriger Mann war gegen 15 Uhr zusammengebrochen. Die Wachmannschaft der DLRG Pöcking-Starnberg und ein Rettungswagen aus Starnberg eilten zu seiner Hilfe. Die gute Nachricht: Mit Hilfe eines Defibrillators konnten die Helfer den Mann wiederbeleben.

Der Weg über den See war deutlich schneller als der Rettungswagen zu Land: Das unter anderem mit einem Notfallsanitäter besetzte DLRG-Rettungsboot kam rund drei Minuten nach Ausrücken bei dem Patienten an. Die Einsatzkräfte der DLRG Pöcking-Starnberg versorgten - zusammen mit einer privat anwesenden Notärztin - den etwa 45-jährigen Patienten notfallmedizinisch bis zum Eintreffen des Landrettungsdienstes.

Die Situation war dramatisch: Während der gemeinsamen Versorgung durch die Rettungskräfte von DLRG und Landrettungsdienst bekam der Mann einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Er musste durch Herz-Lungen-Wiederbelebung und Defibrillation des Herzens mehrere Minuten reanimiert werden. Noch an der Einsatzstelle konnten die Rettungskräfte den Patienten erfolgreich wiederbeleben und stabilisieren, teilt die DLRG mit. 

Er kam zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.

Rubriklistenbild: © dpa / Marcel Kusch

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