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Breitbrunn - Die Seestraße in Breitbrunn ist nur zum Teil geteert. Nun droht eine Erstherstellung, bei dem der schon geteerte Bereich erneut aufgerissen würde. Anlieger sorgen sich nun, dass sie doppelt zahlen müssen.

Die Seestraße in Breitbrunn ist seit Jahren das Sorgenkind der Gemeinde Herrsching. Während der nördliche Teil bereits gut befahrbar und geteert ist, hat der südliche Teil Löcher, die zum Teil 15 Zentimeter tief seien, schimpfte Günter Plecher in der jüngsten Ortsteilversammlung. Er beantragte, diesen Zustand bis spätestens 2012 zu beheben. Problematisch dabei ist die Frage des Ausbauumfangs. Wird nämlich ein Erstausbau gefordert, muss die gesamte Seestraße erneuert werden. Und damit würden die Bewohner des nördlichen Teils der Seestraße erneut zur Kasse gebeten. Als eine der Anliegerin bat Ute Bode davon abzusehen: „Man muss nicht alles durchziehen, man kann auch gestalten.“

Bürgermeister Christian Schiller war auf den Vorstoß der Anlieger vorbereitet, hat die Schlaglöcher kurz zuvor noch persönlich inspiziert. Er versprach, dass es zu diesem Thema noch eine Anliegerversammlung gebe. Zurzeit laufe ein Bebauungsplanverfahren für den Bereich, dieser habe aber nichts mit dem Straßenausbau zu tun, versicherte der Rathauschef. Ein Straßenausbauplan würde erst noch folgen.

Schiller nannte ein Problem, das es in diesem Zusammenhang gibt: die Entwässerung des bereits geteerten Bereichs. Von ihr hänge es ab, ob es ausreicht, allein den südlichen Abschnitt auszubauen. Dieser Abschnitt würde dann die Seestraße ab Kreuzung Seeblickstraße bis hin zur Steingrabenstraße betreffen. Werde dieser Abschnitt von den Aufsichtsbehörden gebilligt, bleibe der nördliche Teil der Seestraße wie er ist, wenn nicht, müsse die Seestraße in voller Länge mit einer vernünftigen Entwässerung ersthergestellt werden. Erste Proben seien nicht verheißungsvoll gewesen, aber, so Schiller, die Entscheidung stehe noch aus.

Ute Bode betonte nochmal, dass die Anwohner im nördlichen Teil in Anbetracht der bereits erfolgten Teerung bei einem Erstausbau unangemessen neubelangt würden. Sie bat, darauf unbedingt Rücksicht zu nehmen.

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