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Magdalena Pree aus Oberpfaffenhofen darf wieder davon träumen, die erste deutsche Astronautin zu werden.

„Die Astronautin“

Fliegt sie doch noch ins All?

Magdalena Pree aus Oberpfaffenhofen darf wieder hoffen. Ihr Traum vom All lebt wieder.

Oberpfaffenhofen – Sie hat einen schwarzen Gürtel im Karate, steuert von Oberpfaffenhofen aus die Galileo-Satelliten und durfte schon Flugzeuge fliegen, bevor sie alt genug war, um einen Führerschein zu machen – Magdalena Pree bringt alles mit, was man als Astronautin können muss. Kein Wunder, dass sie im April, als die private Iniative „Die Astronautin“ bekannt gab, welche beiden Frauen ein echtes Astronautentraining bekommen sollen, in der Endrunde waren.

Der Flug soll 40 Millionen Euro kosten

Leider hatte sich die Jury schlussendlich für Nicola Baumann und Insa Thiele-Eich entschieden. Magdalena Pree indes blieb neben der Ehre, unter den letzten sechs gewesen zu sein, nur der schwache Trost, nachrücken zu dürfen, falls eine der beiden Siegerinnen abspringen sollte. Nun ist genau das passiert. Nicola Baumann, Eurofighter-Pilotin und Wahlkämpferin für Angela Merkel, gab überraschend ihren Rückzug aus dem Programm bekannt.

Was bedeutet, dass eine der vier Nachrückerkandidatinnen – unter ihnen auch Magdalena Pree – nun zum Zuge kommen könnte. Bei der Initiative „Die Astronautin“, die immer noch Sponsoren für den 40 Millionen Euro teuren Flug der Siegerin zur Raumstation ISS sucht, hüllt man sich derweil über das weitere Prozedere in Schweigen.

Der Traum lebt wieder

Zwar bestätigte man gestern auf Nachfrage des Starnberger Merkur, dass Baumann von Bord gegangen ist und im Januar die offizielle Nachrückerin präsentiert werden soll. Nach welchen Kriterien diese von wem ausgesucht wird, darüber wollte die beauftragte PR-Agentur aber nichts sagen.

So bleibt den Kollegen der womöglich demnächst ersten deutschen Frau im Weltall in Oberpfaffenhofen nur, die Daumen zu drücken. Der Traum lebt wieder.

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