Macht wieder weiter: Erik Berthold, Betreiber des „Acoustic Corner“ in Oberpfaffenhofen. Foto: privat

Musikgeschäft und Bühne

Nach drei Jahren Dornröschenschlaf: Erik Bertholds „Acoustic Corner“ öffnet wieder

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Das Kultur-, Gitarren- und Musikgeschäft Acoustic Corner in Oberpfaffenhofen, „startet ab Herbst wieder durch“. Diese Ankündigung macht Betreiber Erik Berthold. Er hatte die „Easy-Learning-Musikschule“ vor fast drei Jahren offiziell geschlossen.

Oberpfaffenhofen – Von außen sah das Geschäft in Oberpfaffenhofens Ortsmitte gar nicht so verlassen aus. Nach wie vor lagen in der Auslage Instrumente. Hinter den Kulissen aber suchte Berthold erfolglos nach einem Mieter. Den Laden komplett aufzugeben, „das brachte ich nicht übers Herz“. Schließlich bekam er auch weiterhin viele Anfragen für Reparaturen, Aufträge von Schulen für Neuinstrumente und Beratungen. „Immer wieder brachten Kunden Musikinstrumente zur Reparatur, oder zum Restaurieren für den anschließenden Verkauf.“ Zugleich sei die Nachfrage für Musikunterricht und Konzerte nach wie vor sehr hoch.

Nach dem Motto „buy local“ soll es daher ab diesen Herbst wieder mit festen Öffnungszeiten, Konzerten und einem neuen Team losgehen. Ein Schwerpunkt bleiben der Reparatur-Service sowie An- und Verkauf von gebrauchten Instrumenten an Schulen im Landkreis. Acoustic Corner bleibt weiterhin Mitglied im Bundesverband der freien Musikschulen und gebe an vier öffentlichen Schulen im Landkreis Unterricht. Im Laden werden wieder Akustik-Konzerte mit Musikern und Bands aus der Region angeboten, kündigt Berthold an. Nachwuchsmusiker sind wie immer erwünscht. Los geht’s am 14. November mit der Bluegrassband „Huckleberry Five“. 

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In Zeiten, in denen es in Bayern noch immer Blaskapellen gibt, die keine Frauen zulassen, singt Hildegard Fichtner im Männerchor. Schon bevor die Weßlinger Sänger sie im unterbesetzten Tenor aufnahmen, stand die Gilchingerin mit ihnen auf der Bühne – schweigend.

Mehr als 150 Filme gibt es beim 13. Fünf-Seen-Filmfestival (FSFF) zu sehen. Los geht’s gleich mit einer Weltpremiere. Neu ist nicht nur der Hannelore-Elsner-Preis – sondern auch, dass die Hauptpreise auf dem Starnberger See verliehen werden.

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