Nach Tauchunfall im kritischen Zustand

Berg - Kritisch ist der Zustand eines Münchner Tauchlehrers, der bei der Allmannshauser Steilwand am Ostufer des Starnberger Sees verunglückte. Er sackte in 22 Meter Tiefe plötzlich ab.

Nach Polizeiangaben war der 56-jährige Tauchlehrer aus München mit drei Sportkameraden abgetaucht. In einer Tiefe von etwa 22 Metern sackte der Mann aus bisher unbekannten Gründen ab. Dies bemerkte ein aufmerksamer 50-jähriger Mittauchender. Er versuchte dem 56-Jährigen zu folgen und begab sich trotz äußerst geringer Sichtweite auf die Suche nach dem Münchner. Schließlich ertastete er den Tauchlehrer und ergriff ein Bein. Mit einem Notaufstieg brachte er seinen Kameraden schnell an die Oberfläche.

Noch vor Ort am Ufer begannen die anderen Taucher mit der Reanimation des bewusstlosen Verunglückten, bis der alarmierte Notarzt eintraf. Der setzte die Wiederbelebung fort und ließ den Münchner dann mit einem Rettungshubschrauber ins Murnauer Unfallklinikum transportieren. Dessen Zustand ist weiterhin kritisch, teilte die Starnberger Polizei am Montag mit. Was die Ursache für den Unfall war und wie sich der Vorfall genau ereignet hat, ist noch unklar. Die Polizei untersucht daher zur Zeit die Tauchausrüstung und vernimmt die Mittauchenden.

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