Mitglied der SVM-Schülermannschaft: Jamie Orrell vom SC Starnberg. foto: Paul Schmidt

Ein paar heiße Eisen im Schnee

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Starnberg - Starnbergs Nachwuchs-Skirennläufer sind bereits voll im Wettbewerbs-Modus - und die Trainer sichten bereits neue Talente.

Trotz des bislang fast schneelosen Winters hat die Skisaison für die Rennläufer des SC Starnberg längst begonnen. Neben Nationalmannschaftsmitglied Kira Weidle, die bereits beachtliche Ergebnisse bei FIS- und Europacuprennen erzielt hat (wir berichteten), sorgte in der noch jungen Saison auch der Nachwuchs des Starnberger Vereins für positive Resultate. „Wir sind auch in diesem Jahr gut aufgestellt“, sagt SCS-Sportwart Matthias Pohlus.

Helena Müller und Denis Margreiter, die für die Jugendmannschaft des Skiverbandes München fahren, sind laut Pohlus „in den ersten FIS-Rennen ordentlich gefahren“. Im Schülerbereich hat der SC Starnberg vor allem im Jahrgang 2000 einige heiße Eisen im Feuer. „Da stehen wir super da“, freut sich Pohlus. Die Starnberger stellen in dieser Altersklasse mit Lisa Marie Loipetssperger, Leonie Flötgen und Nora Brand drei Mädchen für die Auswahl des SVM. Außerdem sind noch Pauline Fischer (Jahrgang 2003), Lucie Margreiter (2001) und Jamie Orrell (2002) Mitglied im SVM-Team. Und mit Ole Schmetzer (2000), der am Skigymnasium Berchtesgaden an seiner Karriere arbeitet, hat der SCS eines der größten Talente in Deutschland am Start.

Dass die Nachwuchsarbeit des SC Starnberg vom Verband außerordentlich wertgeschätzt wird, beweist die Nominierung für den Arge Alp Cup, der Mitte Dezember in Val di Fasse/Trentino ausgetragen wurde. Von den acht für Bayern startenden Rennläufern kamen vier vom Skiclub Starnberg: Ole Schmetzer, Nora Brand, Leonie Flötgen und Lisa Marie Loipets-sperger. Beim Arge Alp Cup handelt es sich um einen Wettkampf, an dem Athleten aus vier Ländern antreten, die sich in der der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer zusammengeschlossen haben. Dazu zählen zehn Länder, Provinzen, Regionen und Kantone der Staaten Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz an. Mitglieder sind Bayern (Deutschland), Salzburg, Tirol, Vorarlberg (Österreich), die Lombardei, das Trentino, Südtirol (Italien) sowie St. Gallen, Tessin und Graubünden (Schweiz).

Das Starnberger Quartett zeigte in Slalom und Riesenslalom starke Leistungen und belegte mit dem bayerischen Team Rang drei hinter Südtirol und Tirol. Ole Schmetzer hätte den Slalom sogar fast gewonnen, doch nachdem er im ersten Durchgang noch geführt hatte, flog er im zweiten kurz vor dem Ziel raus - ein altbekanntes Problem des 15-Jährigen. „Er muss sehen, dass er nicht den Ruf des schlampigen Genies bekommt“, sagt SCS-Sportwart Pohlus über die letztjährige deutsche Nummer eins des Jahrgangs 2000.

Damit der Skiclub auch künftig so hoffnungsvolle Skifahrer ausbilden kann, sichten die Trainer schon wieder neue Talente. Seit Mitte Dezember bringt die vereinseigene Skischule „Ski Academy“ rund 100 Kindern das Skifahren bei (nähere Informationen dazu unter www.skiclub-starnberg.de).

Termine 2016

Sonntag, 21. Februar, Kreismeisterschaften Schüler, Jugend und Erwachsene

Sonntag, 6. März, Starnberger Stadtmeisterschaft

Sonntag, 20. März, Clubmeisterschaft mit Kreiscupwertung

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