Starnberger Kommunalpolitik

Paukenschlag: Neunte Fraktion im Stadtrat

Starnberg - Der Starnberger Stadtrat hat künftig neun Fraktionen statt bisher acht. Zwei Stadträtinnen der WPS haben ihren Austritt erklärt und eine neue Fraktion gegründet. Das hat weitreichende Folgen.

"Wir sehen uns zu diesem Schritt gezwungen, weil wir uns unserem Gewissen und dem Wohl der Starnberger Bürger verpflichtet fühlen." Mit dieser Begründung haben Angelika Kammerl und Sieglinde Loesti, bisher Stadträtinnen der Umfahrungsbefürworter-Gruppierung WPS im Starnberger Stadtrat, am Montag ihren Austritt und die Neugründung einer Fraktion begründet. Damit besteht der Starnberger Stadtrat nun aus neun Fraktionen statt bisher acht, und die so genannte Allianz verliert zwei Stimmen. Das ändert die Mehrheitsverhältnisse. Die beiden Stadträtinnen, die sich nun „Die ParteiFreien“ nennen, wollen jedoch zur Allianz stehen - bei den Grundthemen wie Umfahrung und Seeanbindung. „Die ParteiFreien“ sind für eine ortsferne Umfahrung.

"Die Lagerbildung, die sich über die Jahre in Starnberg gefestigt hat, ist nur durch offene Gespräche und Kompromissbereitschaft zwischen allen Gruppierungen zu überwinden", heißt es in einer Pressemitteilung vom Montagmorgen. Die neue Fraktion tritt für eine Belebung der Innenstadt, einen offenen und transparenten  Umgang mit den Themen und Projekten der Stadt unter Einbeziehung der Stadtratskollegen und einiges mehr.

Durch die neue Fraktion müssen alle Ausschüsse des Starnberger Stadtrates neu besetzt werden.

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