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Schulbusse

Schulbus-Neuregelung in Starnberg: "Alle angekommen"

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Starnberg – Der erste Tag der neuen Schulbusregelung in Starnberg ist vorbei. Ob die Katastrophen nun ausblieben oder erwartungsgemäß eingetreten sind, darüber scheiden sich die Geister.

In den Starnberger Schulen herrschte am Donnerstag jedenfalls größtenteils sachliche Entspannung: „Keine Katastrophenmeldungen“, meint Sonja Bode-Schuhmann, Leiterin der Grundschule. Alle Schüler seien pünktlich zum Unterricht erschienen. Sicher, die „Busse waren sehr voll und der Umstand, dass die Kinder am Bahnhof Nord ankommen“, seien nicht sonderlich angenehmt. Aber es habe alles soweit geklappt. Selbst als die Grippe die eigentliche Schulbusbegleiterin ans Bett fesselte, habe man kurzfristig eine Vertretung organisieren können. 

Gleichwohl: „Nach einem Tag kann man noch keine seriöse Bilanz ziehen. Reden wir Ende kommender Woche nochmal“, so Sonja Bode-Schuhmann weiter. Dass besonders viele Eltern ihre Kinder am ersten Tag nach den Ferien mit dem Auto gebracht haben, sei nichts besonderes, so die Schulleiterin weiter. „Das ist immer so nach den Ferien. Da wurden die Turnsachen gewaschen, werden Kuchenbleche in die Schule geschleppt, weil die Kinder während der Ferien Geburtstag hatten“, sagt sie. Ähnlich äußert sich auch Irene Schicke von der Mittelschule: „Wir haben noch keine Beschwerden gehört, der Transport aus Richtung Perchting und Hadorf hat funktioniert“, sagte die Verwaltungsangestellte der Mittelschule.

Ganz anders sieht das Matthias Frühauf von der Elterninitiative „Pro Schulbus“. „Es ging so los wie erwartet“, sagt er. Mühsam habe man den Erst- und Zweitklässlern die drei Zahlen beigebracht, die auf dem Bus stehen müssen, in den sie einsteigen. Dann komme am Donnerstagmorgen der Bus. Und dran steht nur „Betriebsfahrt“. Erstklässler hätten teilweise stehen müssen, weil es so voll war. Schließlich sollten alle in dem Bus mit dem Busbegleiter mitfahren. Doch da habe nicht die angekündigte Dame, sondern jemand ganz anderes gesessen. „Die Konsequenz ist klar: Die meisten Eltern aus Hadorf haben sich zusammengetan und Fahrgemeinschaften gebildet, bringen ihre Kinder mit dem Auto in die Schule“, sagt Frühauf. 

Starnbergs Bürgermeisterin Eva John ist derweil zufrieden mit dem ersten Tag des neuen Schülertransports: „Im Großen und Ganzen lief es problemfrei.“ Die Kunde von der defekten Fahrtanzeige sei auch zu ihr durchgedrungen: „Das war ein Softwareproblem des Busbetreibers und wird schnell repariert“, sagt Eva John. Vieles müsse sich erst noch etwas einspielen. „Der erste Bus in Perchting war übervoll, weil alle eingestiegen sind. Drei Minuten später kam der zweite. Der war halbleer“, berichtete sie. Die Schulbushelfer seien „ordentlich und professionell“ gewesen, lobt John.

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