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Umstritten waren und sind die Windräder in Berg. Nun denkt auch Pöcking über einen Bau nach.

Windräder

Bald auch in Pöcking?

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Pöcking – Während andere Bürgermeister in Sachen Klimapakt lamentieren (wir berichteten), gibt die Gemeinde Pöcking Vollgas.

 Einstimmig beschloss der Gemeinderat am Donnerstagabend, dem Klimapakt des Landkreises beizutreten. Und nicht nur das: In der Gemeindeverwaltung wird eine Planstelle geschaffen und mit dem ehemaligen Geschäftsleiter Stefan Bäuerle prominent besetzt. Für den Fuhrpark der Gemeinde sollen in den kommenden Wochen ein Elektroauto und ein E-Bike angeschafft werden. Diese werden mit dem Strom geladen, den die Fotovoltaikanlage auf einem gemeindeeigenen Gebäude erzeugt. Zudem will man noch in diesem Jahr die Straßenbeleuchtung an der Alten Bahnhofstraße auf die energiesparende LED-Technik umrüsten lassen.

Damit würde Pöcking in Sachen Klimaschutz schon ziemlich weit vorn im Vergleich zu vielen anderen Gemeinden im Landkreis liegen. Doch Dieter Link (CSU) reicht das nicht aus: „Wir können nicht nur kleine Brötchen backen“, meinte er im Gemeinderat. Und brachte ein durchaus kontroverses Thema zur Sprache: „Warum errichten wir nicht wie drüben in Berg einen Windpark?“ Rein planerisch, sagte Bürgermeister Rainer Schnitzler, sei dafür alles vorbereitet. Und tatsächlich: Bereits 2013 legten die Bürgermeister und der Landkreis so genannte Windkraft-Konzentrationsflächen für jede einzelne der 14 Gemeinden fest. Die für Pöcking liegt zwischen Aschering und Machtlfing. Prinzipiell bestehe durch den Beschluss von 2013 Baurecht auf der Fläche, sagte am Freitag der Pressesprecher des Landratsamtes, Stefan Diebl.

So war es dann an Pöckings Bürgermeister Schnitzler, auf die Euphoriebremse zu treten. Die vorgesehene Fläche gehöre 20 bis 30 verschiedenen Eigentümern, sagte er. Die zu überzeugen, das könne dauern.

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