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Als Veranstaltungsfachkraft arbeitet Daniela Laußer aus Obertraubing nun für die Gemeinde Pöcking. Die 46-Jährige kümmert sich um sämtliche Belange rund um das Beccult – unter anderem um eine Webseite für das Bürgerhaus. 

Bürgerhaus

Beccult in Pöcking: Neue Frau für alles und Wirt in Sicht

  • Tobias Gmach
    vonTobias Gmach
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Firmenevents, Hochzeiten und wieder Konzerte: Die Veranstaltungsdichte im Pöckinger Beccult nimmt zu. Um die Buchungen und die Vermarktung des Hauses kümmert sich nun eine Halbtagskraft der Gemeinde. Die lange Suche nach einem Wirt scheint erfolgreich gewesen zu sein.

Pöcking – Der Platz vor dem Beccult ist asphaltiert, die Kiesfläche planiert, die neu gepflanzten Bäume bringen etwas Farbe ins Spiel. So langsam nähern sich die Außenanlagen am im November 2019 eröffneten Pöckinger Bürgerhaus der Fertigstellung. Einige Parkplätze und ein Teil der Beschilderung fehlen aber noch.

Der große Saal innen präsentierte sich zuletzt als bestens geeigneter Ort für coronakonforme Zusammenkünfte: Nicht nur der Gemeinderat tagte dort, sondern auch der Verband Wohnen. Neben politischen Sitzungen kündigen sich nun eine Reihe von kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veranstaltungen an. Um den Anfragen Herr zu werden und das Beccult standesgemäß zu vermarkten, hat die Gemeinde kürzlich wie geplant eine Halbtagskraft eingestellt.

Daniela Laußer hat eine Blindbewerbung geschickt

Eine Blindbewerbung habe sie im Januar geschickt, erzählt Daniela Laußer. Die 46-Jährige aus Obertraubing kam im vergangenen Jahr öfter an der Beccult-Baustelle vorbei, fand das Projekt interessant und schrieb deshalb Pöckings Geschäftsleiter Sven Neumann an. Nun ist die Frau mit beruflichen Wurzeln im Marketing und Grafikdesign „Veranstaltungsfachkraft“. Laut Neumann kümmert sie sich „eigentlich um alles“ – von Buchungsanfragen über Besichtigungstermine, die Gestaltung von Internetseite und Broschüren bis zur Schlüsselübergabe an die Beccult-Mieter. „Ich mag es, die Fäden in der Hand zu halten und das Gefühl, wenn etwas reibungslos geklappt hat“, sagt Laußer. Das Gebäude an sich hat es der Obertraubingerin angetan: „Es ist angenehm zurückhaltend und sehr zeitlos.“ Sie freue sich darauf, mit vielen verschiedenen Menschen und Interessen zu tun zu haben. „Jede Veranstaltung ist eigen“, sagt sie.

In ihren ersten Tagen sei Laußer mit einer Menge Anfragen konfrontiert worden. Im Juli und September seien jeweils zwischen fünf und zehn Veranstaltungen fix. Deren Bandbreite findet sie spannend: Firmenfeiern, Vereinsversammlungen, Hochzeiten, Coaching-Events und wieder erste Konzerte. Der Kulturmontag – eine offene Bühne für Musiker, Redner, Schauspieler und andere Talente – soll erstmals wieder am 20. Juli stattfinden.

Detailgespräche mit dem potenziellen neuen Wirt

Damit Veranstalter einen Ansprechpartner für die Technik, unter anderem Sound- und Lichtanlage, haben, will die Gemeinde noch einen Mitarbeiter einstellen. „Wir hatten das zurückgestellt, weil das Haus ja coronabedingt zuletzt kaum genutzt wurde“, sagt Geschäftsleiter Neumann. Es sei noch nicht ganz klar, „wie sich die Stelle entwickelt“. Sehr wahrscheinlich ist aber, dass es sich um eine Kombination aus Veranstaltungstechniker und Hausmeister handeln wird.

Ein Wirt für das Beccult fehlt noch immer. Bei größeren Veranstaltungen wie den Faschingsbällen im Februar hatte ein Caterer die Verköstigung übernommen. Eine Dauerlösung ist das für die Gemeinde aber nicht. Laut Neumann zeichnet sich nun – nach langer Suche – eine Einigung mit einem Gastronom ab. „Wir sind schon näher dran und in sehr starken Verhandlungen.“ Es handle sich um Detailbesprechungen, unterschrieben sei aber noch nichts.

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Sie ist schlagfertig und einfallsreich. Sie war eine wichtige Ratgeberin für den Bürgermeister und die Namensgeberin für das Bürgerhaus Beccult. Nach 42 Jahren verlässt Ameli Erhard den Pöckinger Gemeinderat. Neben den harten lokalpolitischen Themen engagierte sie sich auch noch sozial und kulturell.

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