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Symbolbild

Betrunkene Kinder

Blau auf dem blauen Platz

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Die Beschwerden häuften sich in letzter Zeit: Bestimmte Plätze im Ort würden sich bei schönem Wetter in eine illegale Partymeile verwandeln, klagten die Anwohner.

Pöcking – Einer der neuralgischen Punkte war, wie Geschäftsleiter Sven Neumann am Dienstagabend im Hauptausschuss berichtete, der so genannte „blaue Platz“ an der Schule.

„Das ist jetzt nicht prinzipiell neu“, räumte Neumann ein. Bereits vor längerer Zeit habe die Gemeinde reagiert und Schilder mit Öffnungszeiten aufgehängt. Das habe eine zeitlang geholfen. In den vergangenen Wochen hätten allerdings die Beschwerden der Anwohner wieder überhand genommen. Deswegen beauftragte die Verwaltung kurzentschlossen einen Securitydienst.

„Die Mitarbeiter unseres Ordnungsamtes können nicht jeden Abend und am Wochenende patrouillieren, sagte Neumann weiter. Also einigte man sich mit der Sicherheitsfirma und gab deren Nummer an die Anwohner. Einer der Anlieger rief dann auch an, als dieser Tage um halb elf nachts noch Party auf dem „blauen Platz“ war.

In Windeseile war der Mitarbeiter der Security-Firma vor Ort – er wohnt in Pöcking. „Der Mann traf dort 17 Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren an, die reichlich Bier und Schnaps getrunken hatten und lärmten“, berichtete Neumann. Das sorgte für erhebliche Aufregung im Ausschuss. Schließlich dürfen Jugendliche in diesem Alter weder so lange nach draußen noch dürfte ihnen Bier oder Schnaps verkauft oder zugänglich gemacht werden.

Das war wohl auch der umnebelten Jugend klar, die sich direkt nach dem Platzverweis nach Hause trollte, berichtete Neumann weiter. Es habe sich ausgezahlt, dass der Mitarbeiter der Sicherheitsfirma einen großen Teil der Kids kannte. Er soll nun auch sonntags auf dem Kleinfeldplatz am SCPP-Gelände nach dem rechten sehen. Denn hier ist sonntags Spielverbot, was aber immer wieder zum Leidwesen der Anwohner ignoriert wird.

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