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Einen Probelauf des Kulturmontags gab es schon: „Esthers Geigenklasse“ im Rahmen der Beccult-Eröffnungswoche im November.

Neue regelmäßige Veranstaltung

Bühne für Pöckinger Talente: Gemeinde führt Kulturmontag im Beccult ein

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Das Motto „Pöcking sucht den Superstar“ trifft nicht ganz zu. Aber es geht in die Richtung: Musikalische und andere kulturelle Talente sollen sich künftig regelmäßig auf der Beccult-Bühne präsentieren können.

Pöcking – Kulturreferent Albert Luppart hatte die Einführung eines Kulturmontags beantragt. Der Haupt- und Finanzausschuss befürwortete diese Idee zuletzt einstimmig.

Etwa alle zwei Monate (mit Sommerpause) soll die Veranstaltung stattfinden. Wie man sie sich vorstellen kann, zeigte sich schon im November 2019. Im Rahmen der Eröffnungswoche des Beccult gab es einen gut besuchten Probe-Kulturmontag. Mit dabei waren unter anderem das Akkordeonorchester Discanto und die „Würmsee Böhmischen“. Künftig sind vor allem, aber nicht nur Pöckinger eingeladen, sich selbst in Szene zu setzen: Solo-Musiker, Bands, Schauspieler, Redner, Komiker oder Poetry Slammer.

„Wer sein Talent auf die Bühne bringen will, kann sich bei mir bewerben. Und dann schauen wir, ob und an welchem Termin es reinpasst“, sagt Luppart. Korrekterweise muss man anfügen, dass diese Aufgabe dem künftigen Kulturreferenten nach der Kommunalwahl am 15. März zufällt. Es ist aber gut möglich, dass Luppart erneut vom Gemeinderat gewählt wird. Es gebe schon einige Anfragen, mit denen man erste Kulturmontage planen könne. Einerseits werden die angemeldeten Protagonisten im Vorfeld festgelegt, andererseits soll auch Raum für spontane Einlagen sein. „Wenn jemand aus dem Publikum ein Gedicht vortragen will, weil es gerade passt, werden wir das nicht unterbinden“, sagt Luppart.

Und warum eigentlich montags?

Er würde am liebsten im März starten, der Gemeindeverwaltung wäre Mai lieber, sagt Bürgermeister Rainer Schnitzler. Der Eintritt soll frei sein, weil die Künstler keine Gage bekommen. Und warum eigentlich montags? „Der Montag ist bei Veranstaltern nicht so gefragt. Wir wollen nicht in Konkurrenz mit anderen Saalbuchungen treten“, so Schnitzler.

Nebenbei: Die Entscheidung pro Kulturmontag fiel in der nicht öffentlichen Ausschusssitzung. Auf Nachfrage des Starnberger Merkur klärt der Bürgermeister auf: „Herr Luppart hatte in seinem Antrag einen Passus drin, der nicht öffentlich ist.“ Luppart selbst versichert: Der Inhalt werde noch bekannt gegeben. Es handle sich um nichts Dramatisches und sei eher förderlich für das Beccult.

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Ein Marmorengel im Keller des Pöckinger Rathauses erinnert an Herzog Max, der 1834 das Schloss Possenhofen erwarb. Der Engel muss restauriert und wieder aufgestellt werden, fordern seine Fürsprecher seit Jahren.

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