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Quadratisch, praktisch, aber alles andere als optisch gut präsentiert sich das Containerdorf in Pöcking, in dem die Flüchtlinge untergebracht sind. 50 000 Euro will die Gemeinde daher in die Verschönerung stecken.

Haushalt

Pöckinger Containerdorf soll schöner werden

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Einen Schönheitspreis gewinnt das Containerdorf in Pöcking direkt gegenüber der Bürgermeister-Grenzebach-Siedlung ganz bestimmt nicht. Deswegen hatte der Gemeinderat von Anfang an angekündigt, dass er aus der Gemeindekasse zu gegebener Zeit noch Gelder für die Verschönerung des Areals bereitstellen werde.

Pöcking – Dem Versprechen sollen jetzt Taten folgen. Im Entwurf des Haushalts für das laufende Jahre, der im Rahmen der Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 23. März, beschlossen werden soll, finden sich immerhin 50 000 Euro für Verschönerungsarbeiten am Containerdorf.

Dieses wurde Ende des vergangenen Jahres fertiggestellt und umgehend bezogen (wir berichteten). Im Gegenzug wurde die bisherige Zeltstadt am Sportpark aufgelöst. Hier soll in absehbarer Zeit das Haus der Bürger und Vereine entstehen. Was genau für die 50 000 Euro getan werden soll, wurde allerdings in der Vorberatungssitzung des Haushaltes im Haupt- und Finanzausschuss nicht näher ausgeführt. Bereits während der Bauphase war ein Erdwall aufgeschüttet worden, um einen gewissen Sicht- und Lärmschutz hin zur benachbarten Wohnsiedlung zu gewährleisten. Dieser wurde teilweise auch schon bepflanzt.

Die Tagesordnung des Gemeinderates am kommenden Donnerstag ist ohnehin sehr vollgepackt. So sind mit dem Ausscheiden Dieter Links aus dem Gemeinderat und dem Nachrücken von Karin Wania-Michels (wir berichteten) zahlreiche Neubesetzungen von Ausschüssen verbunden. Zudem soll ein weiteres Mal die Planung für die zwei neuen Hotelbauten auf dem Gelände des DGB-Tagungszentrums vorgestellt werden. Außerdem soll der Antrag des Autohauses in der Weilheimer Straße auf Erstellung eines Bebauungsplanes besprochen werden.

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