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Volles Haus auf der MS Starnberg: Die DLRG Pöcking-Starnberg hatte zum Festakt in ihren Wirkungskreis eingeladen – auf den Starnberger See. Zur Feier des Jubiläums gab es ein Feuerwerk, das in Possenhofen gezündet wurde. 

DLRG Pöcking-Starnberg feiert 100. Geburtstag

Ein Fest, ein Dankeschön und eine gute Nachricht

Mit einer Rundfahrt auf dem Starnberger See hat die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Pöcking-Starnberg ihren 100. Geburtstag gefeiert. Pöckings Bürgermeister Rainer Schnitzler hatte zum Fest gute Nachrichten dabei. 

Pöcking/Starnberg Die Lebensretter vom Starnberger See haben ihr 100-jähriges Bestehen am Freitagabend mit einer abwechslungsreichen Dampferfahrt mit der MS Starnberg gefeiert. Dabei waren Partner, Freunde und Unterstützer. Es gab gute Nachrichten für die Gastgeber: Erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für ein „Haus der Retter“ in Pöcking liegen vor.

Knapp 180 Festgäste waren eingeladen, um eine schöne Zeit auf dem See zu verbringen und die Leistungen vieler Generationen an Lebensrettern Revue passieren zu lassen. Darunter waren neben vielen aktiven Mitgliedern auch Vertreter befreundeter Hilfsorganisationen, der Feuerwehr, Polizei und Bundeswehr sowie Vertreter der Politik auf Landes-, Landkreis- und Kommunalebene. Viele Pöckinger Gemeinderäte waren dabei, fast das gesamte Präsidium der DLRG-Bayern unter Führung des Präsidenten Ingo Flechsenhar, DLRG-Kuratoriumsvorsitzender Martin Fleischer sowie als Vertreter der Arbeitgeber der Ehrenamtlichen der Vorstandschef der Versicherungskammer Bayern, Dr. Frank Walthes.

Pöckings DLRG-Vorsitzender Walter Kohlenz, Karin Wölfl vom Landratsamt, Pöckings Bürgermeister Rainer Schnitzler, Starnbergs Bürgermeisterin Eva John und Hans-Hermann Höltje, der Vizepräsident des DLRG-Bundesverbandes, sprachen Grußworte. Alle stellten die Leistungen der DLRG für die Gesellschaft und die Unabkömmlichkeit der DLRG-Retter im Landkreis dar. Auf die Frage, was sich die DLRG zum Geburtstag wünsche, antwortete Kohlenz: „Dass uns Politik und Bevölkerung die bestmöglichen Grundlagen schaffen, damit unsere Ehrenamtlichen jederzeit gut ausgerüstet ausrücken, helfen und dann wieder sicher nach Hause kommen können. Aktuell bedeutet dies, dass das gemeinsame Rettungszentrum mit der Feuerwehr Pöcking – das ,Haus der Retter‘ – baldmöglich realisiert werden sollte.“

Alle Vertreter von Behörden und Politik sagten der DLRG ihre unbedingte Unterstützung zu. Pöckings Bürgermeister Schnitzler wurde noch konkreter. Er berichtete, dass erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorlägen, die man demnächst besprechen wolle. Darin würden die verschiedenen Möglichkeiten für die Pöckinger Retter von Feuerwehr und DLRG beleuchtet. Sicher sei: Es werde eine gute Lösung gefunden, sagte Schnitzler.

Diese Botschaft nahmen die ehrenamtlichen Lebensretter sehr freudig zur Kenntnis. „Wir freuen uns, zusammen mit Politik und Bevölkerung das rettende Ehrenamt auch für die kommenden 100 Jahre erfolgreich weiterzuentwickeln“, unterstrich Kohlenz. 

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