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Unter der Leitung von Markus Maier wird derzeit intensiv für die Frühjahrskonzerte geübt.

Blaskapelle Pöcking

Junger Wilder schwingt den Taktstock

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Die Pöckinger Blaskapelle tritt am Wochenende erstmals unter ihrem neuen Dirigenten auf. Markus Maier heißt der Nachfolger von Bärbel Mörtl.

Pöcking – Dies ist eine Geschichte über die Liebe. Und die ist bekanntlich im Frühjahr immer am schönsten. Die Liebe war es, die Markus Maier vor einigen Jahren nach Pöcking brachte. Mittlerweile verheiratet, ist der Schwabe nun endgültig angekommen. Die Liebe zur Musik ist es, die nun dafür sorgt, dass er den Taktstock des Dirigenten der Blaskapelle Pöcking von Bärbel Mörtl übernimmt. Seine Vorgängerin will sich nach Angaben des Vereinsvorsitzenden Martin Engesser nach 15 Jahren am Pult nun neuen Herausforderungen widmen. Mit Maier – gerade mal 35 Jahre alt – tritt nun ein „junger Wilder“ ins Rampenlicht, der gleichwohl bereits auf eine lange und erfolgreiche Musikerkarriere zurückblicken kann. Schon als Kind trommelte er begeistert auf Opas Malereimern, noch vor der Einschulung nahm er Schlagzeugunterricht.

Nach dem Musikabitur schloss sich eine zweijährige Tätigkeit als Schlagzeuger bei der Bundeswehr an, im Heeresmusikkorps 10 in Ulm an der Donau. Es folgte ein zweieinhalbjähriges Engagement als Solopauker beim Landespolizeiorchester Hessen in Wiesbaden. In diesen Zeiten entstanden auch Kontakte zu verschiedenen Besetzungen der deutschen Blasmusikszene. Dort wirkte Markus Maier als festes Mitglied und Solist bei Konzerten, CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit. Neben der musikalischen Leitung der Egerländer Rebellen ist Markus Maier als Dirigent und Dozent tätig. Dabei gibt er unter anderem in Workshops sein Schlagzeugwissen und die Geheimnisse der Blasmusik gerne an einzelne Musiker und Orchester weiter.

Die Erwartungshaltung an Maier, der seit zwei Jahren als Schlagzeuger in der Blaskapelle Pöcking spielt, ist also groß. Man sollte sich daher besser rechtzeitig auf den Weg machen, wenn man am Samstag, 8. April, um 20 Uhr oder Sonntag, 9.April, ab 16 Uhr noch einen Platz in der Turnhalle in Pöcking ergattern möchte.

Die Besucher – in den vergangenen Jahren wurden bei beiden Terminen in der Regel mehr als 700 Zuschauer gezählt – erwartet auch heuer wieder ein bunter Reigen bekannter Melodien, die teilweise überraschend interpretiert werden. „Der Markus Maier hat da schon seine eigene Handschrift reingebracht“, meint Vereinschef Martin Engesser.

Er freut sich auf das Konzert, das durch verschiedene Stiftungen unterstützt wird. So übernimmt die Eva-und-Josef-Grenzebach-Stiftung für die nächsten beiden Jahre die Dirigentenkosten, die Stiftung für Pöcking steuert auch einen Betrag bei. Der Eintritt ist wie immer frei, im Anschluss wird um Spenden gebeten. Insgesamt 83 Mitglieder zählt die Blaskapelle Pöcking, rund 70 davon werden am kommenden Wochenende auf der Bühne stehen. Aus Liebe zur Musik und voller Liebe zu ihrer Heimatgemeinde Pöcking.

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