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Bahnstrecke stundenlang gesperrt, Zug geräumt

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Mit einem zweiten Zug wurden die rund 150 Insassen des liegengebliebenen Zugs nach München gebracht. © Jürgen Römmler

Ein kleines, aber schweres Gewitter hat am Samstagabend zu einer mehrstündigen Sperrung der Bahnlinie München-Weilheim geführt. Ein Zug musste auf freier Strecke geräumt werden.

Update, 11 Uhr: Die Bundespolizei hat Details zu den Unfall bekanntgegeben.  „Ermittlungen ergaben, dass der Baum alters- und wegen wetterbedingten Vorschäden in die Oberleitung gestürzt war. Die Oberleitung sowie der Zug waren funktionstüchtig geblieben. Das Ausmaß der Beschädigungen ist Gegenstand der Ermittlungen. Nach erster DB-Schätzung vor Ort wird von einem Sachschaden von ca. 10.000 Euro ausgegangen. Die Bahnstrecke Mittenwald – München war bis kurz nach ein Uhr gesperrt. Es kam zu erheblichen betrieblichen Auswirkungen. S-Bahnen von und nach München verkehrten nur bis bzw. ab Starnberg. Dort war von der Deutschen Bahn Schienenersatzverkehr Richtung Tutzing eingerichtet worden“, heißt es in der Meldung.

Die Feuerwehren waren mit rund 100 Helfern im Einsatz, zudem Rettungsfahrzeuge aus einem großen umkreis.

Pöcking – Ein Gewitter hat am Westufer des Starnberger Sees am Samstagabend für Chaos gesorgt. Ein Ast krachte auf die Oberleitung der Bahnlinie Starnberg-Tutzing, ein Zug fuhr dagegen und blieb liegen. 

Da zunächst unklar war, ob es Verletzte gab, rückten Feuerwehren und Rettungsdienste mit einem Großaufgebot an. Zum Glück war aber niemand zu Schaden gekommen. Die Bahn sperrte die Strecke komplett, ein Zug hielt neben dem liegengebliebenen Zug – und die rund 150 Fahrgäste konnten mit Hilfe der Feuerwehr umsteigen. Die Fahrgäste nahmen die Aktion gelassen hin. Die meisten Rettungskräfte konnten wieder abrücken. Die Bahnlinie war bis gegen 2 Uhr blockiert. 

Starkregen sorgte auch in Orten für Feuerwehreinsätze. So liefen in Pöcking Gebäude voll.Nur wenige Kilometer weiter in Starnberg tröpfelte es in einigen Stadtteilen nur.

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