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Damit Pöckings Grundschüler, hier bei der Siegerehrung zur 8. Ökotrophy-Auszeichnung im Mai, sicher zur Schule kommen, finanziert die Gemeinde Schulbusse. 

Grundschule Pöcking

Schulbus fährt auch nächstes Jahr

Auch im kommenden Schuljahr will die Gemeinde Pöcking Schulbusse finanzieren, die Kinder von der Keltenstraße und vom Lindenberg zur Grundschule bringen.

Pöcking – Sicher zur Schule, sicher nach Hause: Dafür spendiert die Gemeinde Pöcking auch im kommenden Schuljahr einen Schulbus. Er soll die Schüler von der Keltenstraße und vom Lindenberg aus zur Grundschule bringen. Das kostet die Kommune 22 000 Euro. Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte diesem Vorhaben am Dienstag zu.

„Es handelt sich dabei um eine freiwillige Leistung der Gemeinde“, sagte Geschäftsführer Sven Neumann. In bestimmten Fällen hätten Familien Anspruch auf eine durch die Gemeinde geregelte Schülerbeförderung. „Wenn der Schulweg länger als zwei Kilometer oder gefährlich ist“, erklärte Neumann. Beide Kriterien treffen zwar auf Pöcking nicht zu. Dennoch will die Gemeinde die Busse so lange finanzieren, bis sie einen kürzeren und sichereren Schulweg durch den Bau eines neuen Fuß- und Radweges garantieren kann.

Die Gemeinde Pöcking plant einen sicheren Schulweg

Schon seit einigen Jahren plant die Gemeinde, diesen Fuß- und Radweg von der Feldafinger Straße über eine Wiese zur Grundschule am Sternweg anzulegen. „Dieser sichere Schulweg kann aber momentan nicht gebaut werden, weil uns noch nicht alle Grundstücke gehören, auf denen der Weg entstehen soll“, erklärte Neumann.

Derzeit befinde sich die Gemeinde zwar in „guten Gesprächen“ mit der Erbengemeinschaft, in deren Eigentum sich die Grundstücke befinden. Wann der sichere Schulweg aber tatsächlich realisiert werden kann, sei noch nicht abzuschätzen. „Es hängt davon ab, wie weit wir mit den Grundstücksverhandlungen kommen“, sagte der Gemeindegeschäftsführer. „Bei mehreren Eigentümern ist es immer schwierig, eine Prognose abzugeben.“

Dass der Schulweg bis 2020 fertig ist, kann sich der Geschäftsleiter nicht vorstellen. Sein Wunsch sei es, den Weg bis 2021 zu realisieren. „Das liegt aber nicht allein in unserem Ermessen“, betonte Neumann.  

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