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Viel Raum mit Bühne: Im Beccult, dem Pöckinger Bürgersaal, sind die Arbeiten weit fortgeschritten. Die Beleuchtung ist nun installiert, in den kommenden Tagen wird das Parkett verlegt. Ein Stapel Parkett liegt schon bereit. 

Haus der Bürger

Beccult stößt auf große Nachfrage

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Schon vor seiner Eröffnung im November scheint sich das Haus der Bürger in Pöcking zu einer Erfolgsgeschichte zu entwickeln. Die Nachfrage nach dem „Beccult“ ist groß. Nun beschloss der zuständige Ausschuss einen Rahmenmietvertrag.

Pöcking – Jeden Tag kommt eine Anfrage von einem Veranstalter, der das künftige Haus der Bürger in Pöcking, das Beccult, nutzen möchte. In der ersten Novemberhälfte wird das Beccult mit einer Festwoche offiziell eröffnet. Für danach stehen die Interessenten, die den Saal nutzen wollen, nach den Worten von Pöckings Kulturreferent Albert Luppart (PWG) schon Schlange. „Ich glaube wirklich, dass wir uns vor Zulauf nicht retten werden können“, sagte er im Haupt- und Finanzausschuss des Gemeinderats am Dienstagabend.

Deshalb muss die Gemeinde Pöcking nun einen Vertrag festlegen, der für künftige Mieter zur Anwendung kommt. „Jeder will auch die Sicherheit haben, dass er das Haus nutzen kann“, unterstrich Luppart. In dem Mustervertrag wird nicht nur der Mietpreis geregelt, sondern vor allem die zusätzlichen Kosten für die Mieter. Der Veranstaltungstechnik-Service muss separat bezahlt werden, ebenso das Aufstellen der Stühle, die Nutzung des Beamers, der Licht- und der Tonanlage. Die Pöckinger Vereine sind von diesen Kosten ausgenommen, steht im Entwurf der Preisliste. „Die Vereine stellen die Stühle selbst auf“, war Luppart überzeugt.

Noch stehen die Preise nicht endgültig fest. Für die Vorlage der Benutzungskosten und Kosten für Dienstleistungen hatte sich Gemeindegeschäftsführer Sven Neumann bei den Nachbarn in Gauting und Starnberg erkundigt, um den Gemeinderäten einen Anhaltspunkt zu bieten. Erst, wenn die Dienstleister für das Beccult feststehen – die Mieter können aus einem Pool auswählen – kann die Verwaltung die Liste fertigstellen.

Neumann ist ebenfalls überzeugt, dass das Beccult super laufen wird – auch dank der Tarife, die der Gemeinderat schon im Mai festgelegt hat (wir berichteten). Maximal 500 Euro kostet die Nutzung des Bürgersaals für einen ganzen Tag von 7 bis 23 Uhr. Pöckinger Bürger und Vereine zahlen nur 150 Euro. Zum Vergleich: Die Starnberger Schlossberghalle kostet zwischen 720 und 1320 Euro, das Gautinger Bosco zwischen 190 und 770 Euro. „Das Beccult ist ein Schnäppchen“, findet Neumann. „Das wird laufen, das wird uns in der Verwaltung noch viel Arbeit machen.“

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