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Kulturreferent Albert Luppart setzt sich für eine öffentliche Ausschreibung ein.

Haus der Bürger und Vereine

Pöcking sucht einen Namen für sein Aushängeschild

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Der Pöckinger Hauptausschuss empfahl eine öffentliche Ausschreibung - demnach können Bürger Namen für das Haus der Bürger und Vereine vorschlagen.

Pöcking – Die Loisachhalle in Wolfratshausen, das Bosco in Gauting – Albert Luppart (Freie Wähler) nannte in der Pöckinger Hauptausschusssitzung am Dienstag gelungene Namen für kulturelle Gebäude in der Gegend. Geht es nach dem Kulturreferenten, soll auch das Haus der Bürger und Vereine einen attraktiven Namen bekommen. „Das war nur ein Arbeitsbegriff“, sagte Luppart. Nun beantragte er, dass durch eine öffentliche Ausschreibung ein neuer Name gefunden werden soll – nach Möglichkeit noch im ersten Halbjahr 2019. In jedem Fall rechtzeitig vor der geplanten Fertigstellung des Hauses der Bürger im September 2019. Die Idee: Bürger reichen Vorschläge ein, eine Jury bewertet diese. Der Rat könne aus Gemeinderäten, Bürgermeister und Vereinsvertretern besetzt sein, schlug Luppart vor.

Sabine Stolicka (Grüne) sprach sich dagegen aus: „Ich bin da sehr skeptisch. Dieser Begriff, Haus der Bürger und Vereine, hat sich schon so etabliert. Das wird es immer bleiben.“ Zudem seien bei der Suche nach einem Namen für die Asylanlage „sehr lustige, aber keine verwertbaren Namen“ vorgeschlagen worden. Diese heißt nun „Wohnanlage“. Der Hauptausschuss sprach sich gegen ihre Stimme für die Ausschreibung aus, der Gemeinderat muss in seiner Sitzung am 15. November noch zustimmen. Für die neue Zufahrt, eine öffentliche Straße, brauche man auch noch einen Namen, betonte Amelie Erhard (SPD). 

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