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Helmar und Elisabeth Stiehler vor ihrer wunderschönen Weihnachtskrippe.

Wunderschöne Weihnachtskrippe

Heute kommt das Christkind

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Pöcking- Mit unglaublicher Liebe zum Detail baut Familie Stiehler aus Pöcking seit 40 Jahren an ihrer Weihnachtskrippe.

An Heiligabend ist es soweit: Das kleine Jesuskind nimmt seinen Platz in der Krippe ein. Mutter Maria hat dann schon einen langen Weg hinter sich, die Heiligen Drei Könige sowieso. Die Weihnachtskrippe der Familie Stiehler aus Pöcking ist nicht nur wunderschön, sie erzählt auch eine Geschichte. Natürlich die Weihnachtsgeschichte. Helmar Stiehler, Musikprofessor und begnadeter Cellist, zelebriert sie jedes Jahr aufs Neue. Pünktlich zum 1. Advent wird alles auf-, im Anschluss daran dann immer wieder umgebaut. Da sitzt die hochschwangere Maria auf dem Esel, die Könige sind noch in weiter Ferne. Der Weg ist lang nach Bethlehem. Immer wieder werden die zahllosen Figuren umgestellt. Gerade in der heute so hektischen Adventszeit nehmen sich der viel beschäftigte Musiker und seine nicht minder viel beschäftigte Frau die Zeit.

Und schwelgen dabei in Erinnerungen, sagt Elisabeth Stiehler. Denn die Krippe begleitet die Familie schon seit Jahrzehnten. Los ging es, als die Kinder Florian – heute Geschäftsführer des Landestheater in Stendal (Sachsen-Anhalt) – und Angelika, die als Regisseurin in Leipzig lebt, gerade geboren waren.

Damals wurden die ersten Figuren bei der Traditionsfirma Georg Lang sel. Erben aus Oberammergau gekauft. Und seitdem wird die Krippe Jahr für Jahr um einige neue Details ergänzt. „Ich denke immer, wir haben schon alles. Und dann finden wir doch noch etwas“, sagt Elisabeth Stiehler und lacht.

Heuer gesellten sich ein gemütliches Feuerchen, an dem sich die Heiligen Drei Könige aufwärmen können, und ein alter Bauer für den Stall zum Stiehlerschen Weihnachtskrippenensemble. So stehen sie heuer deutlich weniger durchgefroren vor der Krippe mit dem Christuskind.

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