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Willkommen und Abschied: Brigadegeneral Dietmar Mosmann (l.) wurde von seinem Vorgesetzten Generalmajor Heinrich-Wilhelm Steiner (M.) verabschiedet, sein Nachfolger Oberst Frank Schlösser (r.) übernahm.

Bundeswehr

Kommandowechsel am Standort Pöcking

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Wechsel nach gut drei Jahren: Brigadegeneral Dietmar Mosmann hat am Mittwoch offiziell die Leitung der Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr mit ihren Standorten in Pöcking und Feldafing an Oberst Frank Schlösser übergeben.

Pöcking – Mosmann, der bereits seit August 2016 als Direktor des Advisory an Liaison Teams der Nato im Kosovo im Einsatz ist, verwies in seinem Grußwort darauf, dass während seiner Amtszeit jede Menge unerwartete, kurzfristige und besondere Herausforderungen gemeistert werden mussten. „Trotz der laufenden Umgliederung der Schule, die für viele von ihnen neuen Aufgaben und neuen Vorgesetzten haben Sie es geschafft, dass im Kernbereich unseres Auftrags, der Lehre, kein Einbruch zu verzeichnen ist“, lobte er seine Kameraden.

Dass sein Nachfolger, Oberst Frank Schlösser, sich dennoch keinesfalls ins gemachte Nest setzen kann, wird sofort klar, wenn man die Kaserne am Maxhof betritt. Direkt neben dem Platz, auf dem die Soldaten Aufstellung genommen haben, laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Die Arbeiter errichten das neue Campusgebäude. 50 Millionen Euro werden investiert, um die Bundeswehr fit für die digitale Zukunft zu machen, berichtet Generalmajor Heinrich-Wilhelm Steiner. Die gesamte IT-Ausbildung der Bundeswehr wird künftig am Standort Pöcking konzentriert. Ob Hackerangriffe oder Drohnenübernahmen – hier sollen die Soldaten lernen, wie sie den immer wichtigeren Konflikt im Netz führen sollen.

Logischerweise soll die bisherige Führungsunterstützungsschule im Laufe des Jahres deswegen in „IT-Schule“ umbenannt werden. Und ihr neuer Kommandeur Frank Schlösser – 54 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder – soll diesen Prozess mitgestalten.

Eine große Aufgabe, die der erfahrene Offizier übernommen hat. Gestern allerdings verabschiedeten sich die Pöckinger Soldaten dann aber erst einmal von ihrem alten Chef. Rasant hat er geführt, rasant sollte auch sein Abgang sein. Deswegen hatten sie einen feuerroten italienischen Wagen organisiert, mit dem General Mosmann vom Appellplatz gefahren wurde. Hin zu neuen Aufgaben weit weg von Pöcking.

Kommandowechsel in der General-Fellgiebel-Kaserne: die Bilder

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