1. Startseite
  2. Lokales
  3. Starnberg
  4. Pöcking

Generationenwechsel bei der CSU

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Stephan Müller-Wendlandt

Kommentare

Das Team der Pöckinger CSU für den Kommunalwahlkampf: Mit dieser Mannschaft geht Bürgermeisterkandidat Wolfram Staufenberg (l.) an den Start.
Das Team der Pöckinger CSU für den Kommunalwahlkampf: Mit dieser Mannschaft geht Bürgermeisterkandidat Wolfram Staufenberg (l.) an den Start. © Foto: Andrea Jaksch

Mit einer deutlich verjüngten Liste geht die Pöckinger CSU in den Wahlkampf zur Kommunalwahl 2020. Und mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten: Ortsvorsitzender Wolfram Staufenberg will Rathauschef werden.

Pöcking – Der Ortsvorsitzende Wolfram Staufenberg hatte nicht zu viel versprochen: Die Versammlung der Pöckinger CSU zur Aufstellung der Kandidaten für die Kommunalwahl am 15. März nächsten Jahres war offensichtlich sehr gut vorbereitet worden. Unter dem Motto „Generationenwechsel“ präsentierten die Organisatoren der Versammlung im Post-Gasthof eine Liste für den Gemeinderat, die mit jungen und neuen Gesichtern gespickt war. Angeführt wird das Team von Staufenberg selbst, der zugleich als Bürgermeisterkandidat ins Rennen geht. Dafür erhielt er die uneingeschränkte Rückendeckung und den Beifall der insgesamt 35 anwesenden Parteifreunde und Anhänger (25 waren stimmberechtigt).

Der Aufforderung von Wahlleiter Stefan Frey (Landratskandidat der Kreis-CSU), einen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl vorzuschlagen, kam Ulrich Rieger mit einer rhetorischen Frage nach: „Soll die CSU überhaupt einen Kandidaten aufstellen, wir haben in Pöcking doch einen fleißigen Bürgermeister?“

Die Antwort lieferte Rieger dann auch sofort selbst. Die Gemeinde stehe vor großen Herausforderungen. Er nannte die Digitalisierung. Das Netz für ein schnelles Internet sei noch lückenhaft. Auch der Erhalt und die Modernisierung der 220 öffentlichen Wohnungen stelle die Gemeinde vor eine gewaltige finanzielle Anstrengung. Diese und andere Aufgaben zu meistern, traue er Wolfram Staufenberg zu, brachte Rieger seinen Kandidatenvorschlag auf den Punkt und begründete diesen so: „Wenn Wolfram etwas zu sagen hat, weiß er zu überzeugen.“

Kommunalwahl 2020: Welche Aufgaben hat der Bürgermeister?

Das sah die Versammlung ebenso: Von 24 abgegebenen Stimmen votierten 24 für den 61-jährigen Ortsvorsitzenden. Wahlleiter Frey gratulierte und meinte: „Deine verbindende Art zeichnet dich aus, auch im Umgang mit dem politischen Gegner.“

Der Gewählte bedankte sich für den Vertrauensbeweis und sagte: „Ich freue mich auf eine intensive und lange Zusammenarbeit.“

Danach war der weitere Versammlungsverlauf nicht viel mehr als eine Formalie. Die vorgeschlagene Gemeinderatsliste fand nach den Kurzvorstellungen der Kandidaten den Beifall und die einhellige Zustimmung aller Stimmberechtigten.

Die Liste: 1. Wolfram Staufenberg, 2. Karin Wania-Michels, 3. Stefan Fischer, 4. Margret Kaspar, 5. Sebastian Schuh, 6. Peter Haberzettl, 7. Ulrich-Konstantin Rieger, 8. Josef Mörtl, 9. Leo Stumpenhausen, 10. Helena Mary Staufenberg, 11. Gregor Lutz, 12. Marianne Lampl, 13. Christian Stölting, 14. Andrea Helene Reichler, 15. Andrea Rieger, 16. Dr. Bernd Kamann, 17. Christoph Albrecht, 18. Alexei Novikov, 19. Franz Hinterstoißer, 20. Dr. Ulrich März. Ersatzkandidatinnen: 1. Claudia Mörtl, 2. Prof. Silke Finken.

Auch interessant

Kommentare