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Die Ortsmitte beleben soll ein Wohn- und Geschäftshaus am Raiffeisenplatz in Pöcking. Es ist auf der Brachfläche hinter der VR-Bank geplant.

Belebung der Ortsmitte

Konkrete Pläne nun öffentlich: Café und Markt für die Pöckinger Schokoladenseite

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Ein Wohn- und Geschäftshaus am Raiffeisenplatz soll die Pöckinger Ortsmitte beleben. Neben Büroeinheiten und Wohnungen ist ein Café mit Laden geplant. Außerdem will die Gemeinde auf dem Platz mit der großen Linde einen Wochenmarkt etablieren.

PöckingDiese konkreten Absichten kamen in der jüngsten Bauausschusssitzung zur Sprache, in der auch der Bebauungsplan aus dem Jahr 2006 angepasst wurde. Die Begründung von Bürgermeister Rainer Schnitzler: „Er erfüllt nicht alle Bedürfnisse.“

Für Schnitzler ist das Projekt auf der Brachfläche hinter der VR-Bank „das I-Tüpfelchen“ der Erneuerung der Ortsmitte, die Pöcking seit den Nullerjahren vorantreibt. Zumindest von Gemeindeseite: „Von Privateigentümern könnte da auch noch einiges passieren“, sagt der Bürgermeister. Der Raiffeisenplatz werde man großzügiger und einheitlich gestalten. Als Bauherrn für das Haus habe man einen Investor gefunden, „der nach unseren Wünschen baut“. Wie der Starnberger Merkur erfuhr, handelt es sich um die Munich Residential GmbH mit Sitz an der Franz-von-Reber-Straße in Pöcking. Das Unternehmen habe bei der Ausschreibung den Zuschlag bekommen, das Grundstück von der Gemeinde aber noch nicht erworben. Das berichtet Andrea Rau von Munich Residential auf Nachfrage. Über die genauen Pläne möchte sie aber erst sprechen, wenn der Kauf abgewickelt ist. Nur so viel: Den Firmensitz wolle man in das neue Wohn- und Geschäftshaus verlagern.

Wohn- und Geschäftshaus mit drei Etagen

Die Pöckinger Bauamtsleiterin Mirjam Heuer verrät ein paar Details mehr: Im Erdgeschoss soll möglichst ein Café mit integriertem Geschäft einziehen. Ein reines Café lohne sich wohl nicht. Dazu kommen weitere Gewerbeflächen und Büroeinheiten. Das Obergeschoss ist vor allem für Büros vorgesehen, das Dachgeschoss nur für Wohnungen. Bei der Parkplatzfrage habe man sich mit der VR-Bank abgestimmt. Geplant sind 15 Tiefgaragenplätze und rund um das Haus weitere acht Stellflächen. Vizebürgermeister Albert Luppart (PWG) bat in der Sitzung darum, bei der Planung auch den Ascheringer Weg daneben zu ertüchtigen. Der sei in einem „katastrophalen Zustand“. Schließlich handle es sich um „die Schokoladenseite von Pöcking“.

Auf der Brachfläche hinter der Bank stand einst eine Lagerhalle. Das Grundstück hatte sich die Gemeinde schon vor Jahren gesichert, um den Raiffeisenplatz beleben zu können.

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