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Aufgerüstet: Die Kameraden ließen es sich nicht nehmen, das neue Fahrzeug gleich komplett auszustatten.

Neues Einsatzfahrzeug

Fescher Feuerwehr-Flitzer

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Auch wenn sie akribisch gepflegt wird – irgendwann ist die Einsatztechnik der Freiwilligen Feuerwehr so veraltet, dass sie erneuert werden muss. Die Gemeinde Pöcking lässt sich das eine Stange Geld kosten.

Pöcking – Kurz vor Weihnachten gab es schon die Bescherung für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Pöcking. Am Samstag rollte ihr nagelneues HLF 20 auf den Hof des Gerätehauses an der Feldafinger Straße, berichtet der Geschäftsleiter der Gemeinde Pöcking, Sven Neumann, im Gespräch mit dem Starnberger Merkur.

Neuanschaffung kostet insgesamt 388 000 Euro

Das neue Löschgruppenfahrzeug auf Mercedes-Basis ersetzt das bisherige Fahrzeug mit Iveco-Unterbau, das doch zu sehr in die Jahre gekommen war. Ein Anlass zur Freude für das gesamte Dorf, was sich am Samstag unter anderem dadurch bewies, dass die Böllerschützen anrückten, um das neue Fahrzeug mit einem donnernden Salut willkommen zu heißen.

Aufgerüstet: Die Kameraden ließen es sich nicht nehmen, das neue Fahrzeug gleich komplett auszustatten.

Insgesamt 388 000 Euro kostet der neue Stolz der Pöckinger Feuerwehrleute – inklusive Fahrgestell und Beladung. 125 000 Euro davon schoss der Freistaat Bayern über Fördermittel zu, den Rest zahlte die Gemeinde.

Das bisherige Einsatzfahrzeug wird jetzt von einem Gutachter bewertet und dann für den ermittelten Preis verkauft, so Neumann weiter. Es ist nicht die einzige Großinvestition, die die Gemeinde für die Feuerwehr tätigt. Rund 18 000 Euro werden in einen neuen Atemschutzgeräteprüfstand investiert. Rund 110 Prüfungen von Atemschutzgeräten, Lungenautomaten und Masken finden an diesem Prüfstand Jahr für Jahr statt.

In den nächsten Jahren stehen große Investitionen an

Doch mittlerweile bestand erheblicher Modernisierungs- und Reparaturbedarf. Da der Hersteller allerdings in absehbarer Zeit die Ersatzteilversorgung für den rund 20 Jahre alten Prüfstand einstellen wird, stand die Entscheidung an, ob noch einmal geflickt oder gleich ein neuer Prüfstand angeschafft wird. Mit Blick auf die langfristige Wirtschaftlichkeit entschied der Haupt- und Finanzausschuss des Gemeinderates, es gleich ordentlich zu machen und gab die Mittel für einen neuen Prüfstand frei.

In den kommenden Jahren stehen dann die richtig großen Investitionen an. Das neue Feuerwehrauto passt nur mit Ach und Krach noch in das heutige Gerätehaus. Daher soll in absehbarer Zeit ein neues Haus der Retter an der Weilheimer Straße entstehen, in dem neben der Freiwilligen Feuerwehr auch die DLRG einziehen soll. Pöcking schätzt das Ehrenamt.

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