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Hier entsteht das neue Gewerbegebiet am Schmalzhof in Pöcking.

Neues Gewerbegebiet

Eine Bushaltestelle für den Schmalzhof - aber Verzögerungen bei Erschließung

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Der aktuelle Stand des Pöckinger Gewerbegebiets am Schmalzhof war Thema in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Gewerbereferent Wolfram Staufenberg gab dazu seinen Zwischenbericht ab.

Pöcking – Eine gute und eine schlechte Nachricht hatte Pöckings Gewerbereferent Wolfram Staufenberg (CSU) am Donnerstagabend für die Pöckinger Gemeinderäte. Die gute Neuigkeit vorweg: Das Gewerbegebiet Schmalzhof soll eine eigene Bushaltestelle bekommen. Darüber dürften sich vor allem die 90 Mitarbeiter freuen, die künftig in den Betrieben am Schmalzhof arbeiten sollen. Weniger erfreulich ist, dass die Erschließung möglicherweise nicht ganz pünktlich beendet wird.

„Mit dem Abschluss der Erschließung rechnet Bayerngrund im August 2019“, berichtete Staufenberg bei der Gemeinderatssitzung. Bayerngrund erschließt das Gebiet für die Gemeinde. Die Firma gehe davon aus, dass die Deckschicht der Wegeführung erst nach Juni 2019 befahrbar sein wird. Der Gewerbereferent will jedoch spätestens im Juni mit der Bebauung beginnen, damit die Gebäude bis Ende nächsten Jahres fertig sind. „Wir werden Bayerngrund deshalb seitens der Gemeinde auffordern, die Erschließungsarbeiten so früh wie möglich fertigzustellen“, sagte Staufenberg. „Die Betriebe brauchen Planungssicherheit.“

Die Deckschicht ist jedoch der einzige Wermutstropfen in der ansonsten gut vorangehenden Umsetzung des Gewerbegebiets. „Der Anschluss an den öffentlichen Personennahverkehr ist bereits mit dem Landratsamt vereinbart“, sagt Staufenberg. Wo genau die Bushaltestelle eingerichtet werde, sei bis jetzt aber noch nicht bekannt. In Zusammenarbeit mit einem Energieberater soll außerdem ein nachhaltiges und effizientes Energiekonzept für den Schmalzhof entstehen. „Derzeit wird geprüft, ob die Unternehmen Energieüberschüsse wechselseitig nutzen können“, erläutert der Gewerbereferent. Konkret habe die Schreinerei Gansneder bereits eine Vereinbarung mit der Autowerkstatt Rossdam getroffen, wonach der Kfz-Betrieb überschüssige Energie aus der geplanten Fotovoltaikanlage und der Holzschnitzelheizung der Schreinerei nutzen darf.

Staufenberg erwartet außerdem, dass der dritte ansässige Betrieb, ein Pharmaunternehmen, einen erheblichen Energieüberschuss produzieren wird. „Konkrete Werte liegen dazu aber noch nicht vor“, sagte der Gewerbereferent. Es solle aber bald ein Gespräch mit einer Vertreterin des Pharmaunternehmens stattfinden, indem die Möglichkeiten der effizienten Energieversorgung erörtert werden. Wenn alles gut läuft, wäre eine weitgehend CO2-freie Versorgung des Gewerbegebiets möglich, vermutet Staufenberg.

Neben dem Energiekonzept ist Staufenberg auch der Breitbandausbau wichtig. „Es werden leistungsstarke digitale Verbindungen für das Gewerbegebiet vorgesehen“, betont der Gewerbereferent. Dazu sei die Verlegung von Glasfaserkabel geplant.

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