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Straßenbau

Pöcking: 150 000 Euro für Reparaturarbeiten

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Pöcking – Mögen die Skisportler noch so mosern, die Kämmerer freuen sich über den außergewöhnlich milden Winter. Auch in Pöcking. „Die Straßen sehen im Prinzip noch aus wie im Herbst“, sagt Bürgermeister Rainer Schnitzler.

Dennoch hat der Bauausschuss jetzt insgesamt 150 000 Euro für Straßenreparaturen in der Gemeinde und ihren Ortsteilen bereit gestellt. Nun muss nur noch der Gemeinderat am Donnerstag zustimmen, dann kann ausgeschrieben werden. Weil im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich weniger Löcher zu flicken sind, bleibt mehr Geld, um auch einige größere Vorhaben angehen zu können. 

Die Bürger müssten sich aber keine Sorgen machen, Ausbaubeiträge würden in diesen Fällen natürlich nicht erhoben, weil es sich um reine Reparaturmaßnahmen handele, so Schnitzler. Konkret wird die Verwaltung also Reparaturarbeiten im Umfang von 150 000 Euro ausschreiben. Die Firma, die letztendlich den Zuschlag bekommt, repariert so lange Straßen im Ort, bis der Etat aufgebraucht ist. „Das ist halt kein grundhafter Ausbau, da wird maximal eine neue Teerschicht aufgezogen“, meint Schnitzler.

Aber fünf bis sechs Jahre würde sich die Straße danach noch gut nutzen lassen. Damit die Firma auch weiß, welche Straßen repariert werden sollen, beschloss der Bauausschuss die nebenstehende Prioritätenliste. Diese wird abgearbeitet, so weit die Mittel reichen. Sie wurde im Bauausschuss noch um die Bankette am Ascheringer Weg zwischen Ortsrand und Wald, die Gehwege in Niederpöcking und die Entwässerungsrinnen neben den Wanderwegen in Niederpöcking ergänzt. 25 000 Euro des Gesamtetats sind aber schon sicher für die Zusatzarbeiten im Zuge des Wasserleitungsbaus in der Alten Bauhnhofsstraße reserviert.

Zusätzlich wurden nach Angaben von Schnitzler 80 000 Euro für die bereits 2015 beschlossenen, aber damals zurück gestellten Sanierungsarbeiten in der Feichtetstraße und am Parkplatz des Sportlerheimes bereit gestellt. Auch hier soll eine neue Teerdecke aufgebracht werden. Diese Baumaßnahme werde aber gesondert ausgeschrieben, so Schnitzler. 

Ein grundhafter Ausbau in diesem Bereich wurde vorerst ausgeschlossen, weil der Abwasserverband gerade einen Tagwasserplan für die Gemeinde erstellt (wir berichteten). „Und es wäre Irrsinn, heute die Straße grundhaft auszubauen und in fünf bis sechs Jahren wieder aufzuschachten, wenn der Regenwasserkanal gebaut wird“, sagt Schnitzler. Auch ohne Winter-Schlaglöcher ist noch genug zu tun in Pöcking

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