AKK-Nachfolge: Laschet kommt Merz zuvor - Spahn sorgt für Überraschung

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„Alle in einem Boot“ – die Fairtrade-Steuerungsgruppe bei der Zertifizierung im Beccult: (v.l.) Heiko Scholz, Nicola Seipp, Margret Kaspar, Regina Rudolf, Fairtrade-Botschafter Manfred Holz, Günther Haidl, Bürgermeister Rainer Schnitzler, Luise Erhard, Christiane Weber und Dr. Dodo Liade. 

Auszeichnung im Beccult gefeiert

Pöcking ist offiziell Fairtrade-Gemeinde - auch dank seiner Grundschüler

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Pöcking gehört nun offiziell zum internationalen Netzwerk der „Fairtrade Towns“. Die Auszeichnung wurde zuletzt im Beccult gefeiert, Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz überreichte das Zertifikat Bürgermeister Rainer Schnitzler.

Pöcking – Einzelhandel, Gastronomie, Vereine, Schulen und Kirchen müssen mithelfen, damit sich eine Gemeinde mit dem Titel schmücken darf. Wie Starnberg, Herrsching, Gauting, Feldafing und der Landkreis hat nun auch Pöcking die Kriterien erfüllt. Es galt nachzuweisen, dass die Akteure im Ort Wert auf fairen Handel legen. Pöckinger Beispiele: Die Lebensmittelmärkte Naturkost Haidl, Edeka und Penny setzen auf einige Produkte mit dem Fairtrade-Siegel, genau wie die Gastronomen im Gasthof zur Post, Gasthaus Ludwig, Forsthaus am See und Garibaldi.

Eingebunden sind auch die Pöckinger Grundschüler. Sie malen Motive aus ihrem Alltag für die „Gute Schokolade“ – ein faires Erzeugnis der Stiftung Plant-for-the-Planet aus Tutzing, das seit 2013 auf dem Markt ist. Aus der Steuerungsgruppe heraus stand auch die Idee, in Aschering einen Imbiss einzurichten. Britta Poggenseier und ihr Sohn Philipp wollen ihre Einkehr für Wanderer Richtung Andechs im Frühjahr eröffnen.

Das berichtet Gruppensprecher Heiko Scholz. Er betont auch, dass das Projekt Zertifikat „Fairtrade Town“ alle zwei Jahre erneuert werden muss und vom Engagement im Ort lebt. „Wünsche und Anregungen sind willkommen. Das ist kein geschlossener Kreis.“ Es gehe vor allem darum, Bewusstsein für faire Handelsbedingungen zu schaffen. Scholz: „Wenn man Bananen für unter einen Euro kauft, kann der Bauer davon nicht leben und muss irgendwann als Flüchtling zu uns kommen.“  

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Arbeitsplätze in Afrika, höhere Löhne und faire Schokolade: Für seine Vision kündigte Hendrik Reimers (37) aus Herrsching seinen Job. Sein Unternehmen „Fairafric“ ist eine Ausnahmeerscheinung im Schokoladen-Markt: Es produziert ausschließlich in Ghana.

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