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Kein Lichterzauber in Pöcking

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Von: Katja Brenner

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Besondere Attraktion: das „Lichtergesindel“. Fotos: privat
Besondere Attraktion: Das sogenannte „Lichtergesindel“ in Pöcking muss heuer wegen der Corona-Pandemie ausfallen. © privat

Die Entscheidung ist Nikolas Heinecke wahrlich nicht leicht gefallen. Doch vor ein paar Tagen stand der Entschluss fest: Das weit über den Landkreis hinaus unter dem Namen „Lichtergesindel“ bekannte Lichtkunstprojekt rund um das Haus Beccostraße 11 in Pöcking wird es heuer nicht geben.

Pöcking – Das beliebte und weit über den Landkreis hinaus bekannte „Lichtergesindel“ an der Beccostraße in Pöcking gibt es in diesem Advent nicht. „Wir haben die Notbremse gezogen“, sagt der 50-jährige Vater zweier Söhne. Alle drei juckte es schon in den Fingern, das Haus und den Garten weihnachtlich herzurichten. Dieses Wochenende, pünktlich zum ersten Advent, sollte alles im bunten Lichterglanz erstrahlen. Doch daraus wird nichts.

Grund für die Absage: die Corona-Pandemie. Der jährliche große Andrang sei ein unkalkulierbares Risiko, schließlich zieht das Lichtergesindel-Haus Tausende Besucher an. Zwar stehen die nicht auf dem Grundstück, Heinecke fühlt sich dennoch für sie verantwortlich. Und bei so viel Interesse an dem Haus ist eine Missachtung der aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen nahezu programmiert.

Ursprünglich dachte Heinecke, das die Beleuchtung zumindest ohne Rahmenprogramm stattfinden könne. Auch das war ihm dann aber zu unsicher. „Wir wissen ja, wie viele Leute kommen.“ Die Absage schmerzt ihn zwar, wichtiger sei es dennoch, dass die Corona-Fallzahlen runtergehen und alle Familien Weihnachten gemeinsam feiern können.

Wie jedes Jahr hätte es zum Ende der Weihnachtszeit auch eine besondere Leuchtüberraschung gegeben. „Die gibt es dann nächstes Jahr.“ Trotz aller vergebenen Vorbereitungen bleibt Heinecke zuversichtlich: „Wir hoffen, nächstes Jahr wieder die dunkle Adventszeit mit unseren Lichtkunstprojekten zu erhellen.“

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